Foto: Nils Müller | Quelle: Universal Music

Foto: Nils Müller | Quelle: Universal Music

Es war einmal die selbstauserkorene derbste Band der Welt. Und das sind sie wohl noch immer, zumindest wenn man seinen Fokus auf Hip-Hop-Deutschland legt. Der Einfluss, der vor und während des Deutschrap-Booms der 90er Jahre von Eimsbüttel a.k.a. -bush, federführend von den Beginnern, ausging, lässt sich nicht leugnen und wirkt bis heute nach. So haben es sich die drei „Füchse von der Elbe“ auch redlich verdient, sich im heute Nacht auf den gängigen Streamingportalen erschienenen Track anständig abzufeiern und ihren Werdegang abzuhandeln.

„Hip-Hop und Rap, Digger, war’n noch nicht Trendwörter sondern Fremdwörter, selbst unter Spex-Lesern. Denn damals gab es keine Juice, nur ein paar Crews mit dicken Samplern auf den Gepäckträgern.“

Keiner anderen Rapcrew gönne ich es so sehr wie Eizi Eiz, DJ Mad und Denyo, der obigen Part in „Es war einmal“ rappt, sich in dieser Form als Oldschooler zu profilieren. Heute schmücken sie derweil das Cover der Spex und bringen auch bei der Juice eine exklusive 7″-Single raus.

Im Spotify-Stream lässt sich nun also die Beginner-Story in kompakter, gereimter Form nachhören. Spätestens danach sollte jeder, der sich von Rap begeistern lassen kann, Lust bekommen, sich die in zwei Wochen erscheinende Comeback-Platte „Advanced Chemistry“ vorzubestellen. Da gilt es nun nur noch zu entscheiden, ob ihr die farbige Vinyl, die Fan-Box oder doch nur einen MP3-Download braucht. Lohnen wird es sich in jedem Fall – allein schon für das bereits erschienene, wahnsinnig starke „Ahnma“ und nun eben auch für „Es war einmal“.

Update (12.8. 12:15 Uhr)
Mittlerweile wurde auch das Video zu „Es war einmal“ veröffentlicht, das ihr euch hier ansehen könnt!

[asa]B01GF9NTR0[/asa]