Foto: Stefan Braunbarth

Mit ihrem Debütalbum feiern Neufundland das Unfertige, das Unperfekte. „Wir werden niemals fertig sein“ vereint Ablehnung und Auflehnung, greifbaren Gitarren-Pop und elektronische Einflüsse. Die Stücke sind aufeinander abgestimmt, doch nicht zu gleich. Die fünf Kölner sind nichts Halbes und nichts Ganzes. So erscheinen die zwölf Stücke im Ganzen. Doch das ist gut, das ist genau richtig. Wer will das schon?

Ihr lang erwartetes Debüt handelt von der ewigen Suche nach einer kleinen Nische, nach dem etwas besseren Leben im falschen. Die Texte sind durchdacht, klischeebefreit und greifbar. Besonders „Kopf in den Wolken“ hat es mir angetan und geht mit dem Refrain „Ich trag‘ meinen Kopf in den Wolken, bis mir die Luft ausgeht.“ direkt ins Ohr und macht hellhörig.

Auch „Alles Was Bleibt“ bleibt nachhaltig im Gedächtnis, schleicht sich durch den treibenden Beat  ohne Umwege direkt ins Herz und beweist wie tanzfähig Neufundland sein können. Wer nicht alleine zu Hause tanzen möchte, sollte dies auf der anstehenden, ausgedehnten Deutschland Tour mit zig anderen Musikfreunden tun.

Neufundland auf „Niemals fertig“-Tour

  • 22.11.2017 Essen, Zeche Carl
  • 23.11.2017 Osnabrück, Kleine Freiheit
  • 24.11.2017 Erfurt, Engelsburg
  • 29.11.2017 Bremen, Tower Musikclub
  • 01.12.2017 Berlin, Festsaal Kreuzberg
  • 02.12.2017 Rostock, Helgas Stadtpalast
  • 03.12.2017 Leipzig, Naumanns
  • 05.12.2017 Würzburg, CAIRO
  • 07.12.2017 Mannheim, Forum
  • 08.12.2017 Freiburg, White Rabbit
  • 10.12.2017 Regensburg, Heimat
  • 12.12.2017 München, Milla
  • 13.12.2017 Augsburg, Soho
  • 14.12.2017 Jena, Kassablanca
  • 15.12.2017 Nürnberg, Club Stereo
  • 16.12.2017 Dresden, GrooveStation
  • 17.12.2017 Bonn, BLA
  • 19.01.2018 Mainz, Schon Schön
  • 20.01.2018 Trier, Exhaus
  • 26.01.2018 Braunschweig, B58
  • 27.01.2018 Potsdam, Waschhaus
  • 02.02.2018 Koblenz, Circus Maximus