NOISIV TRACKS

Die NOISIV TRACKS sind wir – acht Autoren mit unterschiedlichstem Geschmack für Musik und Rasierwasser. Seit einer Weile stellen wir euch zu jedem Wochenende eine Playlist mit acht Neuveröffentlichungen bereit – zum Hören, Entdecken und Folgen auf Spotify. In der Woche vor dem MS Dockville Festival 2016 läuft das Spiel ein Wenig anders als gewohnt: wir präsentieren euch unsere persönlichen Anspieltipps aus dem Line-Up des Festivals in Hamburg-Wilhelmsburg!

Dabei bleiben wir eure musikalische Spielzeugabteilung, ganz ohne Genregrenzen. So wie ihr uns kennt. Wenn ihr mögt, folgt einfach dieser Playlist bei Spotify und werdet zum Wochenende automatisch über das Update der NOISIV TRACKS informiert. Wer möchte darf auch im Archiv herumstöbern und findet in den Artikeln der vergangenen Wochen die Playlists der letzten Ausgaben!

NOISIV TRACKS #27 vom 16. August 2016:

  1. Drangsal: „Do The Dominance“ (Sean)
  2. Half Moon Run: „Drug You“ (Sean)
  3. Foals: „Balloons“ (Lisa)
  4. King Gizzard & The Lizard Wizard: „Robot Stop“ (Babak)
  5. Hinds: „Bamboo“ (Babak)
  6. Die Nerven: „Barfuß durch die Scherben“ (Charles)
  7. Isolation Berlin: „Alles Grau“ (Tim)
  8. Lola Marsh: „You’re Mine“ (Babak)
  9. Honne: „Coastal Love“ (Lisa)
  10. Loyle Carner: „Ain’t Nothing Changed“ (Marcel)
  11. Karate Andi feat. Meggy: „Lass mal bleiben“ (Tim)
  12. Faber: „J’ai toujours rêvé d’être un gangster“ (Tim)
  13. Schnipo Schranke: „Pisse“ (Marcel)
  14. Frittenbude: „Die Möglichkeit eines Lamas“ (Lisa)
  15. Moglebaum: „Raindrops“ (Marcel)
  16. Feine Sahne Fischfilet: „Weit hinaus“ (Charles)


Foals – Balloons

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Wenn mich jemand fragen würde, welche Band meinen heutigen Musikgeschmack am meisten geprägt hat, würde meine Antwort auf die englische Indie-Band Foals fallen. Mit ihrem 2008 erschienen Album „Antidotes“ haben sie mir es nicht gerade schwer gemacht, mich in sie zu verlieben. Ihr Konzert im Januar 2010 in der Markthalle ist nach all den Jahren immer noch ein Erlebnis, an das ich gerne zurück denke. Die Band rund um Sänger und Gitarristen Yannis Philippakis auf dem diesjährigigen Dockville zu sehen freut mich umso mehr!

(Lisa)


Loyle Carner – Aint’t Nothing Changed

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Ich bin beileibe keine Ezyklopädie, aber eigentlich weiß ich schon ganz gut bescheid. Bei Loyle Carner hab ich irgendwie vergessen am Ball zu bleiben. Daher freue mich umso mehr, dass es auch in diesem Bereich, noch etwas gibt, worauf ich mich beim Dockville freuen kann. Was ich nämlich weiß: Der Typ kann rappen und hat wohl einen ziemlich guten Beat-Geschmack. Ist doch schön, wenn man weiß, dass man eigentlich gar nicht enttäuscht werden kann. Loyle: Wir sehen uns!

(Marcel)


Moglebaum – Raindrops

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Foto: Lukas van Bentum

Ich bin in Düsseldorf groß geworden. Lange Zeit war die dortige Musiklandschaft, zumindest in meinen Augen, etwas eingeschlafen oder zumindest wenig präsent. Das hat sich geändert: Stabil Elite sind absolute Kritikerlieblinge, DJ Rafik hat eine ganze Riege an talentierter Musiker um sich gescharrt und auch ein Farid Bang soll hier nicht vergessen werden. Das nächste große Ding ist aber mit Sicherheit Moglebaum, die irgendwo zwischen Flume und Bonobo zu verorten sind. Das wird rießig!

(Marcel)


Die NOISIV TRACKS im Überblick