Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

2017 ist ein besonderes Jahr für die US-Punker von Nothington. Einerseits haben sie im Februar ihr neues Album „In the End“ veröffentlicht, andererseits feiern sie gleichzeitig auch ihr zehnjähriges Bandjubiläum. Das sind genügend Gründe, um auch wieder auf Tour zu gehen. Dabei statteten sie am achten März auch dem Hamburger Hafenklang einen feinen Besuch ab.

Als Support eröffnete Joe McMahon den Abend mit einem sehr feinen Akustik-Set. Singer-Songwriter-Musik mit punk-eskem Einschlag gab es dabei zu hören und zwischendurch erzählte der Wahl-Münsteraner auch einige Anekdoten. Sicherlich ist ein Akustik-Set ein ungewöhnlicher Einstieg in einen Punk-Abend, allerdings hat McMahon diese Aufgabe ziemlich gut gelöst.

Im Anschluss daran gaben sich dann Nothington die Ehre. Die charakteristische Whiskey-Stimme von Frontmann Joe Northington hat dem Konzert sofort seinen Stempel aufgedrückt. Gespielt wurden Songs quer durch die Diskographie der Band aus San Francisco, die aber allesamt gut nach vorne gingen und ordentlich Tempo in den Abend brachten.

Etwas überraschend war jedoch das schnelle Ende des Sets, denn nach nicht einmal einer Stunde war bereits Schicht im Schacht. Ob die Gruppe ein wenig fertig war? Wahrscheinlich. Nichtsdestoweniger: Nothington haben eine Menge cooler Songs in Petto, die auch live sehr gut funktionieren und zu denen man recht schnell Anschluss finden kann.

Fotogalerie: Nothington

Fotogalerie: Joe McMahon

In the End by Nothington (MP3-Download)

Price: EUR 9,49

4.0 von 5 Sternen (2)