Foto: Charles Engelken, noisiv.de

Der Festival-Sommer kommt mit langen Schritten immer näher und so verkürzt sich auch die Zeit, bis das Oakfield Festival zwischen Hamburg und Bremen in die nächste Runde geht. Seit unserem letzten Round-up hat sich wieder einiges getan; es lohnt sich also, einen erneuten Blick zu werfen.

Der erste Headliner

We Are Scientists

Unter anderem wurde mit We Are Scientists der erste Headliner bekannt gegeben. Das Duo aus New York veröffentlicht am 27. April ihr inzwischen siebtes Album namens „Megaplex“. Irgendwo zwischen Indie-Rock und Power-Pop liegend, bringen sie die Crowds hüben wie drüben auch nach 18 Jahren Band-Bestehen noch immer ordentlich zum Tanzen.

Nach Samiam im vergangenen Jahr lotst man also auch 2018 wieder eine populäre US-Gruppe in die niedersächsische Provinz und abermals war es ein Herzenswunsch eben diese Band zum Festival zu lotsen.

Das Festival wird internationaler

Fazerdaze

Foto: Imogen Wilison

Auch abseits der Headliner-Ankündigung wird es beim Oakfield Festival passend zum Zehnjährigen weiterhin internationaler. Aus Neuseeland stammen beispielsweise Fazerdaze, die 90s-Indie, 60s-Pop und Shoegaze miteinander kombinieren. In den Reihen der Musikpresse und -Blogs sammelt die damit gekonnt positive Stimmen noch und nöcher. Ganz nebenbei erweitern die Festival-Macher hiermit auch ihr musikalisches Repertoire. Stillstand und jedes Jahr den gleichen Kram gibt es an genug anderen Stellen – hier aber eben nicht!

Auch INVSN aus Schweden gehören zu eben jenen Lieblingen. Refused-Frontmann Dennis Lyxzén hat sich mit diesem Projekt seinen Spielplatz geschaffen, um treibenden und ebenso düsteren Post-Punk zu zelebrieren. Musik, die sich in diesen Zeiten wieder zunehmender Popularität erfreut, vor allem hier aber umso konsequenter und experimenteller zur Geltung kommt.

Iguana Death Cult

Foto: Charles Engelken

Last but not least ein persönliches Highlight meinerseits stellen die Niederländer von Iguana Death Cult dar. Beim letztjährigen Reeperbahn Festival habe ich das Quartett bei ihren beiden Auftritten im Molotow gesehen und auch ihr eigenes Konzert Anfang Februar, das ebenfalls im Molotow stattfand, habe ich mir nicht entgehen lassen. Garage-Rock mit Punk-Einflüssen und verdammt vielen sexy Songs lassen nichts anderes als Faszination zu!

Und sonst so?

Tickets gibt es weiterhin bei Eventim ab 40 Euro zzgl. Gebühren. Der Preis umfasst dann beide Fesitval-Tage sowie die Möglichkeit, das Vorort-Camping in Anspruch zu nehmen. Mittlerweile sind wir für 2018 bei elf bestätigten Bands angelangt. Wer rechnen kann, ist also klar im Vorteil: Da kommt noch das eine oder andere Sahnehäubchen!

Einen schönen Eindruck der letztjährigen Ausgabe gibt es übrigens in Form des offiziellen Aftermovies, der gleichzeitig natürlich auch als Appetizer für das gilt, was in diesem Jahr auf uns alle wartet: Ein kleines und feines Festival in familiärer Atmosphäre mit handverlesenen Bands, geplant, gebucht und auf die Beine gestellt von Fans für Fans.

NOISIV PRÄSENTIERT: Oakfield Festival 2018

Zwischen Hamburg und Bremen findet das Oakfield Festival in Elsdorf jährlich statt. 2017 war die erste Ausgabe, die über zwei Tage ging und hier hört... Weiterlesen →