The Race For Space Album Cover Public Service Broadcasting

Erstmals unter die Linse kamen mir die Jungs von Public Service Broadcasting als die erste Welle fürs Hurricane Festival bestätigt wurde. Der Name las sich interessant und gleich beim ersten Hören von „Inform – Educate – Entertain“ fragte ich mich, warum ich noch nicht über dieses Power-Duo gestoßen bin.

Der eben genannte Erstling schaffte es beim Debüt in 2013 auf Platz 21 der britischen Albumcharts und wurde von Magazinen und Kritikern zu Recht gefeiert und in diverse Top-Listen aufgenommen. Bei ihrem neuen zweiten Album „The Race For Space“ greifen Public Service Broadcasting wieder mal auf historisch wichtiges Filmmaterial zurück und erkunden das Zeitfenster, in dem sich die USA und die ehemalige UDSSR im Krieg gegenüberstanden. Wer sich davon kein Bild machen kann, bekommt mit „Go!“ schon einen guten Eindruck worauf es die geheimnisvollen Londoner J. Wilgoose Esq. und Wrigglesworth abgesehen haben.

Public Service Broadcasting haben sich einem nicht festgelegtem Genre verschrieben und lassen das den Hörer auch in ihrem zweiten Album wissen. Zwischen Werk 1 und Werk 2 liegen etwa zwei Jahre in denen das Duo die Welt nicht nur bespielt, sondern auch von ihr gelernt hat. „The Race For Space“ überrascht und überwältigt. Es bewegt, bekommt durch die dokumentarischen Mitschnitte eine unglaubliche Tiefe und hat trotzdem noch einen gewissen Spritzer Charme verpasst bekommen.

Die Sternstunde des Albums bildet sich nach mehreren Hören definitiv um „Gagarin“. Benannt nach einem verunglückten sowjetischen Kosmonauten und Piloten überrascht dieser Song trotz tragischer Geschichte mit einer gewissen funkyness.

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