Foto: Dean Chalkley

Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn.. Als ich zum ersten, zweiten, und sogar beim dritten Mal letztes Jahr über „Human” von Rag’n’Bone Man gestoßen bin, blieb mir immer wieder wortwörtlich die Luft weg. Schon vorbei? Moment. Repeat. Und nochmal ertönte die erste Line „Maybe I’m foolish / maybe I’m blind” in meinen Ohren. Und nochmal.

Wie die Charts bewiesen, war ich nicht der einzige, der auf diesem Song hängen blieb. Gold, Platin, gibt es eigentlich noch eine Hürde, die der gebürtige Rory Graham aus Südengland hätte überwinden müssen um sich einen Namen zu machen? Natürlich. Nachliefern. So groß wie der Titeltrack seines neuen Albums auch ist, muss man die Frage stellen – kommt da noch mehr?

Foto: Danny North

Selten ist so eine Frage so leicht zu beantworten wie in diesem Fall. Sollte Rag’n’Bone Man als One-Hit-Wonder in die Musikgeschichte eingehen, nein, das kann wirklich nicht passieren. Seine zweite Single „Skin” stellte nämlich sofort klar, dass „Human” zwar bombastisch, aber eben erst der Anfang war. Auch die dritte Singleauskopplung „Ego” untermalte die Diversität der Platte. Ganze zwölf Tracks finden sich auf dem Album und in diesem Sampler könnt ihr kurz in jeden Track reinhören.

Von nicht zu verachtenden Hip-Hop Beats und Gospel-Chören reicht „Human” eine weite Bandbreite an Sounds, die trotzdem irgendwie in das Konzept Rag’n’Bone Man passen. „As You Are” erinnert entfernt sogar an ein „Where Is The Love” von den Black Eyed Peas, die ihre besten Zeiten zwar schon lange hinter sich haben, trotzdem aber ihre Spur in der Musikwelt hinterlassen haben.

Einfach der Hammer. So viele Tage diese Redewendung zwar schon hinter sich hat, so viele Tage wird uns das Debüt von Rag’n’Bone Man mindestens begleiten.

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