Foto: Marcel Sigmann, noisiv.de

Der Start in das Jahr war rasant und wir haben bereits April. Im Hinblick auf das diesjährige Reeperbahn Festival am 20.-23. September haben wir bereits auf eine Bandwelle hingefiebert! Und nun ist die Katze aus dem Sack: Über 30 Bands wurden in der ersten Rutsche veröffentlicht. Bekannte Namen wie Dillon, Heim oder Dispatch sind vertreten. Wir haben für euch reingehört und haben jetzt schon ein Paar Tipps für euch. Wir legen euch Jordan Klassen, Love AFaber, LygoClap Your Hands Say Yeah und die Leoniden wärmstens ans Herz!

Und noch eine Neuerung wird es auf dem Reeperbahn Festival 2017 geben: Die Elbphilharmonie wird erstmals Spielort sein. In Hamburgs neuem Konzerthaus werden am Samstag des Festivals drei Künstler im großen Saal auftreten. Einen Platz im jeweiligen Konzert sollte man sich lieber jetzt schon sichern. Mehr Infos zur Reservierung findet ihr auf der Homepage des Reeperbahn Festivals.

Die erste Bandwelle im Überblick

Alice Merton / All Them Witches / Antje Schomaker / Ary / Astronautalis / Charlie Cunningham / Clap Your Hands Say Yeah / Dangers Of The Sea / Daniel Brandt & Eternal Something / Dillon / Dispatch / Drean Wife / Faber / Friends Of Gas / Heim / Isolation Berlin / Joe Fox / Jordan Klassen / Leoniden / Let’s Eat Grandma / Lisa Who / Love A / Luisa / Lygo / Otzeki / Owen Pallett & Stargaze / Slotface / Suff Daddy & The Lunch Birds / Tasseomancy / The Marcus King Band / Tom Grennan / Tua / Waxahatchee / Wucan / Zeal & Ardor

Jordan Klassen

Der kanadische Musiker Jordan Klassen und seine Band sind kein unbeschriebenes Blatt auf dem Reeperbahn Festival. Gut kann ich mich an sein Konzert vor 3 Jahren in der kuscheligen Hasenschaukel erinnern. Die Hasenschaukel musste leider weichen (und ein Herzstück Hamburgs ging damit verloren), doch Jordan Klassen blieb. Letztes Jahr veröffentlichte der talentierte Folk-Pop Künstler sein zweites Album „Javelin“, mit welchem er zweifelsohne überzeugte. Im September ist er endlich wieder in der Hansestadt, das wird schön!

(Lisa)

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Love A

Foto: Charles Engelken, noisiv.de

Die Vorzeige-Indie-Post-Punker der Nation Love A veröffentlichen am 12. Mai ihr inzwischen viertes Studioalbum „Nichts ist neu“ und dazu folgt auch die obligatorische Tour. Das Konzert im Hamburger Molotow ist selbstredend längst ausverkauft, aber nicht verzagen: Wer das Quartett um Frontkeifer Jörkk Mechenbier hier in Hamburg live sehen will, bekommt auf dem RBF eine zweite Chance, sich den kalten, kargen und raumfüllenden Post-Punk der Band anzuhören! Die aktuelle Single „Nichts ist leicht“ gibt bereits einen guten Vorgeschmack auf das, worauf man sich einstellen kann und das ist eine ganze Menge!

(Charles)

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Faber

Foto: Charles Engelken / noisiv.de

Bereits vor einem knappen Jahr sangen wir mit einer Rezension zur „Abstinenz“-EP ein Loblied auf den schweizer Singer-Songwriter Faber und sagten ihm einen Hype voraus. Nun erschien vor wenigen Tage seine Vorabsingle zum im Juli erscheinenden Debütalbum bei – tada – dem Universal-Ableger Vertigo. Die Einschläge kommen also näher und seine Videosingle „Sei ein Faber im Wind“ aus der gleichnamigen Platte beweist abermals, dass er ein solches Signing auch verdient hat. Wir sind gespannt auf die Dinge, die da kommen, und ganz besonders auf Fabers Gig beim Reeperbahn Festival 2017!

(Tim)

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Lygo

Foto: Jasmin Reckers, noisiv.de

Zweifellos gehören Lygo zu den Speerspitzen des deutschsprachigen Punkrock. Mit unbändiger Kraft und Aggression sowie punktgenauer, kluger Lyrik bringen sie jeden Konzertraum zum Wackeln. Aktuell sind sie noch auf ihrer ersten Headliner-Tour unterwegs und haben beispielsweise in der Astra Stube vollends überzeugt. Die schiere Energie dieses lauten Trios sucht ihresgleichen und die solltet ihr definitiv nicht verpassen!

(Charles)

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Clap Your Hands Say Yeah

Foto: Michael Regan / Quelle: Flower Booking

Ne Indie-Band aus Mitte der 2000er? Och nö, da gab’s und gibt’s echt zu viele von! Aber halt, die hier ist wirklich anders und hat sich über die 12 Jahre seit ihrer ersten, grandiosen LP toll gehalten! Clap Your Hands Say Yeah klangen schon damals anders, spannender als das Gros der vielen anderen, die die Indie-Welle an die Oberfläche spülte, und das hört man auch heute noch auf der aktuellen Platte „The Tourist“. Schön, dass sie damit auch hierzulande live vorbeischauen und das RBF 2017 beehren!

(Tim)

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Leoniden

Foto: Charles Engelken, noisiv.de

Seit neuestem ist die Band ohne Album nicht mehr die Band ohne Album, denn die Leoniden haben endlich ihr Album veröffentlicht! Dort zeigen sie das, was sie ohnehin am Besten können: Mit vertrackten Rhythmen Indie-Rock, Pop und allerlei andere Genres miteinander verwursten, bis etwas komplett eigenes herauskommt. Das wiederum begeistert – vor allem übrigens live! Die Jungs drehen komplett am Rad, zappeln sich einen zurecht und bringen praktisch nebenbei die erinnerungswürdigsten Konzerte zustande. Unbedingt anschauen und dabei verlieben!

(Charles)

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