Foto: Marcel Sigmann, noisiv.de

Zuletzt gab es die nächsten Bestätigungen beim Reeperbahn Festival 2019! Auch diesmal gibt es wieder zahlreiche Bands zum Reinhören und Entdecken. Bei der Ankündigungen fehlten diesmal noch Dope Lemon, dagegen wurden Sebadoh offiziell in das Line-Up aufgenommen. Wir haben unsere Köpfe zusammengesteckt und unsere Highlights der Ankündigung zusammengetragen.

Das Moped

Drei New Romantics aus Bad Kreuznach beehren das #RBF19: Die süßen Boys von Das Moped, als Schülerband zusammengefunden, fanden ihren Stil in synthetischem Pathos-Pop auf deutscher Sprache. Da könnte man viel falsch machen – bei Das Moped jedoch funktioniert das hervorragend, wie ihre Debüt-EP „Alle wollen Liebe“ beweist. Das Indie-Trio schenkt reinen Wein ein, und zwar lieblichen roten.

(Tim)

Stars

Die kanadische Indie-Pop Band gehört zu meiner persönlichen Kategorie „oft gehört, leider noch nicht live gesehen“. Dies wird sich nun ändern: Stars werden auf ihrer Deutschland-Tour im Herbst auch auf dem Reeperbahn Festival auftreten. Im Mittelpunkt dürfte ausnahmsweise nicht das neue Album „There Is No Love In Fluorescent Light“ stehen. Stattdessen wird der 15-jähriges Anniversary von „Set Yourself On Fire“ gefeiert. Wer Stars noch nicht kennt, der sollte unbedingt sich unbedingt diesen Klassiker anhören.

(Sean)

together Pangea

Eine tolle Bestätigung gab es mit together PANGEA, die ich mit ihrem Album „Bulls and Roosters“ kennengelernt habe. Die Band um die prägende Stimme von William Keegan hat ihren speziellen Mix der am ehesten Richtung Garage Rock geht. Der Sound klingt wie für die Bühne gemacht und dürfte sicherlich eins der Highlights beim Reeperbahn Festival werden.

(Sean)

Ásgeir

Ein Name, der in der deutschen Sprache schon hier und da für Verwirrung gesorgt haben dürfte. „Wer nennt sich denn so?“. Ásgeir Trausti Einarsson ist halt Isländer und anders als bei uns steht sein Name nicht für einen gierigen Greifvogel sondern für Gottes Speer. Aber auch das ist alles egal, weil es um seine Musik gehen muss. Sein Debüt steht bei 10% aller Isländer im Regal und bei dem Erfolg wurde es als „In The Silence“ ins Englische übersetzt und brachte seinen Sound auch international unter die Leute. Das Reeperbahn Festival wird nicht sein erster Gig in Deutschland sein, bekommt aber trotzdem das Prädikat überaus sehenswert.

(Torge)

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