Foto: Marcel Sigmann, noisiv.de

Gerade erst gab es die vierte Ankündigungswelle beim Reeperbahn Festival, schon tauchen in der letzten Woche die nächsten Bestätigungen auf. Während der vierte Streich viele Newcomer und Geheimtipps inne hat, sind in der aktuellen Ankündigung bereits namenhafte Acts und Wiederholungstäter wie die Leoniden, Gurr oder SYML dabei, die erst kürzlich noch beim Hurricane Festival gespielt hatten. Abseits davon sind wir wieder stolz darauf, abermals neue Acts entdeckt zu haben, die wir euch nun vorstellen.

AYU

AYU kommt aus der Schweiz und verbindet unterschiedliche Stilmittel aus Electronica, Pop und Soul miteinander und formt hieraus ihre Sound. Dabei machen die bisherigen Singles Lust auf mehr, insbesondere der neue Song „Throw Roses“ hat eindeutig Referenzen Richtung Trip-Hop, gerne mehr davon!

(Sean)

Darjeeling

Darjeeling sind für mich keine Neuentdeckung mehr, dürften aber als einer der Geheimtipps beim Reeperbahn Festival durchgehen. Ich freue mich sehr für die Band aus Wuppertal, dass sie mit ihrem zweiten Album „Hokus Pokus“ wohlmöglich ihren Durchbruch zu einem breiten Publikum geschafft haben. Aber dennoch verweise ich auf das großartige Debütalbum, dass durch Indie-Riffs und psychedelisch Einflüssen begeistert.

(Sean)

Provinz

Wer Platten von Faber und AnnenMayKantereit im Kallax-Regal stehen hat, der dürfte sich auch für den Auftritt von Provinz beim Reeperbahn Festival interessieren. Was sich aber wirklich hinter der Band verbirgt oder ob erstmal nur laut geprustet wird, erfahren wir erst nachdem man die Gruppe mal live gesehen hat oder irgendwann das Debütalbum die Runde macht.

(Torge)

Roast Apple

Unsere Leser wissen, dass wir Indie-Bands wie KYTES oder Leoniden positiv gesonnen sind. Roast Apple sind das frische Hamburg-Pendant, das schon seit einiger Zeit die kleineren Clubs mit ihrem Synthie-Gitarren-Indie zum Beben bringt. Ein Auftritt beim Reeperbahn Festival bringt die Jungs möglicherweise ins nächste Level.

(Torge)

Ebow

Die Wahl-Wienerin Ebow macht Hip-Hop und der hat es in sich. Ebru Düzgün, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, weiß sich in diesem Männer-dominierten Metier zu behaupten – klug, bissig und fett produziert. Ihr arabisch angehauter Rap mit Pop-Appeal richtet sich gegen Stereotypen, Pauschalisierung und Fremdenfeindlichkeit. Bitte mehr davon!

(Laura)

Moglii

Mit analogen Synths und dem harmonischen Gespür für tolle Melodien, weiß Simon Ebener Holscher ein Breakbeat-Kunstwerk von leuchtender Vielfalt zu kreieren. Aus Düsseldorf nach Hamburg auf den Dancefloor und wir schwelgen bei diesen detailreichen Produktionen.

(Laura)

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