Rob Lynch
Mit Rob Lynch hat das Hamburger Label Grand Hotel Van Cleef einen perfekten Fang gemacht. In einem Pub in London entdeckt, wird er kurze Zeit später unter Vertrag genommen und veröffentlicht 2013 sein Debütalbum „All These Nights In Bars Will Somehow Save My Soul“. Der sympathische Singer-Songwriter aus Stamford glänzte zunächst als Support-Act für Thees Uhlmann, bis er später mit seiner eigenen Headliner-Tour durchstartete. Er spielte sogar auf der legendären „Vans Warped Tour“ sowie auf zahlreichen europäischen Festivals, darunter das „Deichbrand Festival“. Nun kommt Rob Lynch mit seinem zweiten Streich „Baby, I’m A Runaway“ zurück ins Rahmenlicht.

Der Opener „Prove It“ trifft gleich ins Schwarze und äußert den Wunsch nach einer guten Zeit in der Ärger das letzte ist, was der Protagonist braucht. Der Song wird perfekt untermalt durch ein lustiges Musikvideo:

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Rob Lynch

Auch auf dem zweiten Album schafft der Singer-Songwriter den Mix aus wilderen Nummern und ruhigen Momenten. „Runaway“ glänzt mit mitreißendem Refrain, während der schnelle und Hit-verdächtige Track „Sure Thing“ ein klassischer „Gute-Laune-Track“ ist. Beide Songs haben das Potenzial, die Hymnen der kommenden Konzert vone Rob Lynch zu werden. Sanfte Gitarrenklänge und Robs gereifte Stimme gibt es bei „Tectonic Plates“ und „Youth“ zu hören, welche den Hörer für einen Moment innehalten lassen.

Im Gegensatz zum Debütalbum waren die Bandmitglieder Johnny Ward (Gitarre), Charlie Thomas (Drums) sowie Tom Ayott (Bass) diesmal von Anfang an am Schaffensprozess beteiligt. So überzeugt das laute „Salt Spring“ mit seinen tiefen Bassklängen und auch „Good For Me“ klingt durch die Backing-Vocals mehr nach einer Band als nach einem Solokünstler.

„Baby, I’m A Runaway“ ist die perfekte Antwort auf das Debütalbum. Den Mix aus melancholischen und euphorischen Songs findet man auch auf dem neuen Album. Es lässt sich allerdings ein Entwicklungsprozess erkennen, in welchem sich der Sound mehr Richtung Pop geöffnet hat, was in diesem Fall allerdings kein Problem darstellt. Rob Lynch macht die Musik, die ihm gefällt. Dieses Selbstvertrauen und diese Überzeugung zeigt sich auf „Baby, I’m A Runaway“.

Rob Lynch: Deutschland-Tour

Wer Rob Lynch Live erleben möchte, der sollte unbedingt eins der kommenden Sommerkonzerte mitnehmen.

  • 19.07. – Wiesbaden, Schlachthof
  • 20.07. – Hamburg, Übel und Gefährlich (Dachterasse)
  • 21.07. – Berlin, Sommerloft
  • 22.07. – Halle, Objekt 5
  • 23.07. – Hannover, Lux
  • 24.07. – Köln, Blue Shell

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