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Foto: Brian Vu / City Slang

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie genau ich auf diesen Künstler gekommen bin. Allerdings hat mich seine grandiose EP „Elliot“ aus dem Jahr 2013 so dermaßen umgehauen, dass er seitdem zum festen Bestandteil meiner musikalischen Bibliothek zählt. Überwältigt von dem Sound, welcher sich auf den vier Tracks erstreckt, stellte ich mir die Frage, wann endlich eine ganze Platte erscheinen wird. Die Rede ist von niemand geringem als Roosevelt!

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Es hat drei Jahre gedauert, bis sein selbstbetiteltes Debütalbum „Roosevelt“ letzte Woche auf dem Markt erschien. Bereits ein Blick auf die Tracklist verrät, dass viele Songs keine Unbekannten sind. So finden sich neben dem grandiosen „Sea“, welches bereits zu der erwähnten EP gehörte, auch die beiden Nummern „Night Moves“ sowie „Hold On“. Dies ist allerdings kein Problem; gebündelt mit den neuen, unbekannten Tracks, kommt das vorab bekannte Material nochmals wunderbar zur Geltung.

Nachdem das „Intro“ die Vorfreude auf das Album noch weiter wachsen lässt, kommen im Anschluss die ersten Töne von „Wait Up“ aus den Lautsprechern, bei denen mir klar wird, dass sich das lange Warten wohl gelohnt hat. Die Vorab-Singles „Colours“ und „Fever“ gehören zu den stärksten Liedern auf „Roosevelt“ und sind wahre Disco-Hymnen. Das Album überzeugt durch seine vielseitige Klangkulisse, welche sowohl für die nächste Party („Belong“), als auch für das Entspannen nach dem Arbeitstag („Close“) geeignet ist.

Marius Lauber alias Roosevelt hat einen Sound kreiert, welcher ihn zu einem der großen Nachwuchshoffnungen in der deutschen Musiklandschaft gemacht hat. Diesem Druck scheint er mit seinem Debüt stand gehalten zu haben. Die Entwicklung des 25-jährigen wird in jedem Fall eine Spannende sein. Die Wege führen ihn nun zunächst auf Deutschland-Tour. Wer die Möglichkeit noch nutzen möchte, ihn live in kleineren Locations zu erleben, der sei nun gewarnt und sollte diese Tourdaten nicht verpassen!

Roosevelt: Tour-Termine

  • 31.08. – Berlin, Pop Kultur Festival
  • 18.09. – Darmstadt, Golden Leaves Festival
  • 14.10. – München, Strom
  • 15.10. – Leipzig, Werk2
  • 17.10. – Köln, Stadtgarten
  • 18.10. – Hamburg, Übel & Gefährlich
  • 29.10. – Düsseldorf, New Fall Festival

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