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Hach diese Jungs. Vor ziemlich genau einem Jahr erwähnte ich sie hier im Blog erstmals im Zusammenhang mit eben den Sounds, welche uns für das Jahr 2014 erwarten – und sie enttäuschten nicht. Royal Blood brachten das Debutalbum raus, wonach ich mich zu lange gesehnt hatte. Handfester Hau-Drauf-Rock mit einer Stimme, erinnert an Jack White, aber eben ein wenig minimalistischer, dafür mehr Garage.

Erst kürzlich erhielt das selbstbetitelte Album den Best Art Vinyl Award für das Plattencover und auch von der musikalischen Seite her fand sich das Album nicht nur in diversen Chartlisten wieder, sondern wurde auch von vielen Kritikern gelobt und fand häufig Erwähnung in einflussreichen Musikmagazinen. Für Mike Kerr und Ben Thatcher steht die Welt also nach einem Jahr ordentlich auf dem Kopf und so ist es kein Wunder, dass das offizielle Video für „Out of the Black“ etwas verrückt daher kommt.

Reine Willkür und Brutalität oder alles nur eine Hommage die ich nicht verstehe? Erinnert irgendwie an einen Joan Cornellá Comic – lustig und unterhaltsam, auch wenn man sich nicht einig ist ob es richtig oder falsch ist. Egal. Künstlerische Freiheit. Am wichtigsten ist am Ende immer noch der Song – und der ist alles andere als falsch.

Wie ich schon andeuten ließ gefiel auch mir das Album sehr. Umso mehr bin ich verzückt, dass die beiden Jungs aus Brighton ihre bisher nicht veröffentlichten B-Seiten bei YouTube hochgeladen haben. Bis auf „Hole“ sind alle Songs dank dem YouTube vs. GEMA Konflikt für uns gesperrt, aber es gibt ja Mittel und Wege.

Zugegeben, die Songs hätten stilistisch zum Album gepasst, geben aber keine große Abwechslung. Die gibt es dafür bei den Kollegen von Triple-J, wo die Hälfte des Duos im Rahmen der Like a Version-Reihe „Hang Me Up To Dry“ von den Cold War Kids zum besten gibt. Akustisch können sie also auch!

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