Rozwell Kid

Bildquelle: Facebook

Irgendwo zwischen Alternative Rock, Indie Rock und kraftvollem Pop-Punk – das sind Rozwell Kid aus dem US-amerikanischen West Virginia. Nach ihren beiden Alben „The Rozwell Kid LP“ und „Too Shabby“ hat das Quartett vor kurzem eine neue EP mit dem Namen „Good Graphics“ veröffentlicht.

Rozwell Kid - Good Graphics

Über sechs Songs zeigen sie dabei ihre mitreißende Musik, deren Melodien und Gitarren-Riffs unweigerlich im Ohr stecken bleiben. Assoziationen zu Weezer kommen durchaus hervor, allerdings gefällt mir vor allem ihre kräftigere Herangehensweise, die sie von anderen Bands unterscheidet.

Dabei bieten Rozwell Kid auch mehr als genug Substanz, sodass jeder Song auf seine eigene Art und Weise spannend ist. „Magic Eye“ sowie der Opener „Baby’s First Sideburns“ bringen die eingerosteten Tanzbeine zum Schwingen und „Hummus Vacuum“ lädt zum genaueren Zuhören ein. Immer wieder sind auch Tempowechsel zu hören, durch die die Dynamik in den Tracks entstehen, die die Musik ebenfalls ein ganzes Stück weit auszeichnen.

„Good Graphics“ ist eine äußerst gelungene EP. Die Band hat verstanden, dass es bei einer EP darauf ankommt, schnell Eindrücke zu vermitteln. Die Songs gehen zur Sache, bekommen jedoch dort ihre Luft, wo sie diese benötigen. Sechs Songs, die zeigen, dass sie zur derzeitigen US-Speerspitze alternativer Indie- und Alternative-Musik gehören!

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