Foto: Facebook / Declan McKenna

Foto: Facebook / Declan McKenna

Mit schlappen 16 Jahren auf dem Glastonbury Festival auf den Main Stages spielen? Das kann Declan McKenna von seiner To-Do-List abhaken. Und das obwohl er noch nicht mal ein Album veröffentlicht hat. Klingt verrückt? Klar, schon irgendwie. Doch das zeigt das Potential, dass in dem jungen britischen Musiker steckt. Vorher allein auf der Bühne mit Loop Pedal und Drum Maschine hat er nun eine Band an der Seite, die seinem Sound neue Energie verleitet. Dies stellt er in seiner BBC Introducing Session unter Beweis.

Noch in Kinderschuhen steckend fing Declan an Gitarre zu spielen. Eigene Musik zu schreiben war für ihn ein natürlicher Prozess. Bereits in jungen Jahren nahm er mit dem Aufnahmegerät seines Bruders Songs auf und entwickelte sich so nach und nach zu einem ausdrucksstarken DIY-Künstler. Declan beschreibt seinen Sound selbst als „dreamy indie guitar electronic music“ und verarbeitet mit seinen Songs das, was ihn persönlich bewegt.

Im März veröffentlichte der Brite seine erste EP „Stains“. Mit Songs wie „Brazil“ und „Paracetamole“ regt sich Declan nicht nur über gesellschaftliche Verhältnisse auf, er gibt auch einen kleinen Einblick in seine Sicht der Welt. Themen wie Korruption im Rahmen der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien oder die Missinterpretation von Homosexuellen in den Medien sind für ihn kein Tabu. Sein Anliegen ist es durch seine Musik, für ihn relevante Themen in die Köpfe anderer zu transportieren.

Sein Debutalbum ist in Arbeit, Festivals wie Leeds und The Great Escape sind gebucht und seine Band hat er nun auch beisammen. Wie es scheint läuft alles mehr als rund für den jungen Künstler. Deutschland Konzerte sind erst einmal nicht in Sicht, aber ich bin mir sicher, warten lohnt sich! Wer Lust auf mehr hat, sollte in die komplette BBC Introducing Session von Declan McKenna reinhören.

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