Nachdem ich mich über den Schauspieler Martin Freeman informiert hatte, der die Hauptrolle des Bilbo Beutlin in der „Hobbit“-Verfilmung von Peter Jackson übernimmt, bin ich auf die relativ neue Serie Sherlock gestoßen, denn Martin Freeman verkörpert in dieser BBC-Produktion den Dr. John Watson.

Als ich erfahren hatte das die Serie im ARD ausgestrahlt wird, dachte ich erst an nichts gutes, da die für mich persönlich interessanteren Sendungen meist im Privatfernsehen laufen. Doch da irrte ich mich.
Gestern fand ich endlich die Zeit mir die erste Staffel anzusehen, welche aus nur drei Episoden besteht, dafür aber jeweils ca. anderthalb Stunden lang sind. Also Spielfilmlänge.

Manch einer wird sich jetzt fragen, warum es schon wieder eine Verfilmung von Sherlock Holmes gibt, vor wenigen Jahren sind doch erst Robert Downey Jr. und Jude Law damit ins Kino gegangen (der zweite Teil kommt übrigens am 22. Dezember zu uns in die Kinos). Doch das besondere an der BBC-Produktion ist, dass die Handlungen im heutigem Zeitalter stattfinden.
So wird in der Serie oft gezeigt, dass Sherlock Holmes bevorzugt über SMS kommuniziert, und Watson als Teil einer Therapie einen Blog führt.

Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) und Dr. John Watson (Martin Freeman)

 

Viele Geschichten des Sir Arthur Conan Doyle sind ja bekannt, und auch in dieser Fassung von Sherlock sind die Fälle äußerst interessant und vor allem sehr spannend. Nicht zu vergleichen mit C.S.I. oder dem Tatort.
Benedict Cumberbatch/Sherlock überzeugt mit einer verrückten Genialität und lässt seine Kollegen und Freunde oft dumm dastehen. Martin Freeman/Watson ist eher gelassen zeigt aber auch was er für ein professioneller Schauspieler er ist. Davon gibt es jetzt hier im Trailer was zu sehen

Ich war von der Serie sehr überrascht, positiv natürlich. Es hat mir viel Spaß gemacht und dank dem offenem Ende kann ich die zweite Staffel die erst zu Beginn 2012 anläuft kaum noch abwarten.

Wie gesagt, sehr sehenswert, guckt euch die Serie an ;-)