Foto: Michael Sessinghaus

Ein schönes und elegantes Wort, irgendwie. Genau wie das Tier. Elefant. Wahnsinnig groß und doch so liebenswert und faszinierend in der Anschauung. Allerdings geht es in „Elephant“ von Sion Hill weder um einen Afrika-Urlaub noch um einen Besuch in Hagenbecks Tierpark. Wie wir im Interview mit Renés Redekiste lesen konnten, geht es viel mehr um eine Botschaft der Hoffnung, die der irische Musiker unter die Leute bringen will.

Mit der Veröffentlichung seines Debütalbums ist Sion Hill dieser Aufgabe nun mehr als denn je gewachsen. Seit einem Jahr lesen und schreiben wir immer häufiger von und über den Anfang Zwanzigjährigen. Er wollte nie der Singer- und Songwriter sein zu dem er immer häufiger gemacht wird, nicht der nächste James Bay, Ben Howard oder Jeff Buckley werden. Und nachdem in den vergangenen Monaten nur getourt und aufgenommen wurde, geht das eigentliche Spiel jetzt erst los.

Ganze zwölf Songs befinden sich auf „Elephant“, einige davon kennen wir schon, teilweise in anderen Versionen und teilweise nur von den Live-Auftritten von Sion Hill. Von denen gab es in letzter Zeit so einige, vor allem wenn man sich an Hamburg orientiert, wo in den Clouds Hill Studios unter der Leitung von Johann Scheerer das besagte Album aufgenommen wurde. Wir erinnern uns gerne an die Abende beim NOISIV FEST, dem Cardinal Sessions Festival, bei den Knust Acoustics oder beim Showcase im Studio zurück.

Auch mit diversen Live-Sessions konnte er neue Fans für sich gewinnen. Ob nun bei uns oder für die Kollegen von LaMosiqa, den Cardinal Sessions oder den Berlin Sessions. Am besten aber macht ihr euch so langsam selbst mal ein Bild von dem ausdrucksstarkem Iren mit dem gewissen Etwas. Denn genau das hat er. Wenn man ihm begegnet oder ihn live auf der Bühne sieht, spürt man etwas, das Wort Magie könnte man benutzen, das in der Luft liegt. Oder zwischen Sion Hill und dem Publikum.

So gibt’s zum Abschluss die absolute Empfehlung in das Album reinzuhören und sich mindestens einen der anstehenden Live-Termine rauszusuchen um sich selbst zu überzeugen.

Deutschlandtour Sion Hill

  • 15.10. Köln, Studio 672
  • 16.10. Essen, Temple Bar
  • 18.10. Münster, Rote Lola
  • 20.10. Würzburg, Jugendkulturhaus Cairo
  • 21.10. Erfurt, Museumskeller
  • 22.10. Göttingen, Nörgelbuff
  • 24.10. München, Milla Live Club
  • 25.10. Karlsruhe, Substage
  • 27.10. Darmstadt, HoffART
  • 28.10. Nürnberg, Pop Festival
  • 29.10. Magdeburg, Wohnzimmerkonzert
  • 31.10. Berlin, Musik & Frieden
  • 01.11. Hamburg, Prinzenbar

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