Foto: Jørgen Nordby

Die norwegische Indie-Folk-Künstlerin Siv Jakobsen ist eine dieser Neuentdeckungen, die beim ersten Hören unter die Haut gehen. Mit ihrer zerbrechlichen Stimme und ihren nahezu intimen Songtexten zieht sie einen unweigerlich in ihren Bann. Mit „The Nordic Mellow“, ihrem vor Kurzem erschienen Debütalbum, wagt sie einen großen Schritt. Die Veröffentlichung der zehn Songs bedeutet ihr viel, wie Siv Jakoben in den Sozialen Medien preisgibt. Ihre große Hoffnung: „I truely hope it makes you feel something“. Da braucht sich Siv keine Sorgen machen, denn Gänsehaut ist bei ihrem Album vorprogrammiert. Und viele, wirklich viele Emotionen!

Hört man „To Leave You“ mit Kopfhörern in der Bahn, im Flugzeug oder auf einer Baustelle. Egal wo, man hat das Gefühl, Siv Jakobsen sitzt dir gegenüber und singt diesen Song nur für dich. Ihre zerbrechliche Stimme schafft es, dass man die eigenen Gedanken streifen lässt. Für „Like I Used To“ konnte die junge Künstlerin Andrew Davie von Bear’s Den mit ins Boot holen. So zart Siv Jakobsen auch klingen und wirken mag, sie stahlt bei Stücken wie bei „Not Alone“, gleichzeitig eine große Stärke aus. Dies wird in all ihren Songtexten deutlich.

Genau dieser Spagat zwischen Zerbrechlichkeit und Stärke macht „The Nordic Mellow“ zu einem dieser Alben, die lange nicht aus dem Kopf gehen wollen.

Nicht verpsassen: Siv Jakobsen für drei Termine in Deutschland!

  • 04.12.2017 Oldenburg, Kulturetage
  • 06.12.2017 Mainz, Capitol Kino
  • 09.12.2017 Erfurt, Franz Mehlhose