Foto: Jessica Flynn

Führt man sich vor Augen, dass Slaughter Beach, Dog aufgrund einer Schreibblockade von Modern Baseball Sänger Jake Ewald entstand, kann man dies wohl einen glücklichen Zufall nennen. Mittlerweile ist Slaughter Beach, Dog nicht mehr nur das musikalische Nebenprojekt des ausgefallenen Musikers. Es hat sich zu seiner musikalischen Hauptpriorität entwickelt. So ist es kein Wundern, dass mit „Birdie“ nun das neue Album erscheint.

Auf „Birdie“ befinden sich sowohl Geschichten einer fiktiven Person aus der fiktiven Stadt „Slaughter Beach“, als auch wahre Storys. Wo genau dieser schmale Grad aufhört und endet, wird der Vorstellungskraft des Hörers selbst überlassen. Dieser freie Wechsel zwischen Wahrheit und Fiktion macht das Album spannend, frisch und ungewöhnlich schön zugleich.

Dass Jake auf dem zehn Song starken Album verschiedene Schreibstile und Ansätze benutzt ist hörbar. Trotz alledem wirkt das gesamte Album im Ganzen rund, doch mit den nötigen Ecken und Kanten. So treffen schnelle Stücke wie „Gold and Green“, die zum lautem Mitsingen einladen auf zurückhaltende, in sich gekehrte Stücke wie „Buttercup“.

„Birdie“ läd zum Träumen, Nachdenken, Mitsingen und Ruhen ein. Die unterschiedlichsten Emotionen, die man mit diesen zehn Songs verbindet verwirren sich im Kopf so gekonnt, wie die Gegenstände auf dem Cover des Albums. Schräg und irgendwie doch schön! So lässt sich die Musik von Jake Ewald am Besten beschreiben.

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