Snoop_Dogg_-_Coolaid_-_Low-Res-Cover

Da haut der alte Mann nochmal einen raus: Snoop Dogg bringt mit „Coolaid“ sein (mindestens) vierzehntes Album und das ist gar nicht mal schlecht. Also eigentlich ist es sogar gut. Verdammt gut.

Zum Vergleich habe ich mir seine letzten Alben nochmal angehört: Zusammengefasst kommen eine unglaubliche Menge Hits zusammen und einiges an solidem bis gutem Material. Allerdings wirkte der Doggfather bei Zeiten so, als ob er versucht mit den immer jüngeren Kollegen Schritt halten zu wollen.

Nun scheint er tatsächlich seine eigene Mitte gefunden zu haben. Nach der Partnerschaft mit Diplo für sein Reggae-Album „Reincarnated“ und dem erneuten Zusammentreffen mit Pharrell für „Bush“ ist das Album wieder (mehr oder weniger) straight Hip-Hop.

Point Seen Money Gone – Snoop Dogg

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Ich habe keine Ahnung woran es liegt, doch Snoop klingt frisch wie lange nicht mehr. Vielleicht liegt es an den drückenden Instrumentals von Just Blaze, Swizz Beatz oder den deutschen Cubeatz. Vielleicht am Weed seiner eigenen Firma. Vielleicht hatte Snoop Dogg auch einfach wieder Bock zu rappen.

Wahrscheinlich muss er sich nach den oben genannten Ausflügen einfach nicht mehr beweisen. Been there, done that. Hit-Singles gab es zur Genüge und irgendwie scheint er gerade eh alles richtig zu machen. Man sehe sich bloß einmal die Videos an, in denen Snoop Dogg Tier-Dokus synchronisiert.

Sei es das eiskalte „Super Crib“ oder das titelgebende „Coolaid Man“. Sei es das funkige „What If“ mit Suga Free oder die Kiffer-Hymne „Kush Up“ mit Wiz Khalifa: Die Songs machen Spaß. Der Zeitgeist ist ein anderer, aber dafür sind die Jüngeren da.

Snoop Dogg ist halt ein alter Hase und weiß, wie man es macht. Wie hieß eines seiner besseren Alben? Ach ja: „Paid tha cost to be da boss“.

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