Fotos: Lisa Ostheimer / noisiv.de

Fotos: Lisa Ostheimer / noisiv.de

Nachdem ich vor Kurzem die Ehre hatte, ein NOISIV INTERVIEW mit der deutsch/schwedischen Band 1000 GRAM zu führen, und über ihre neuen EP „Grebbestad“ zu quatschen, durfte ich die neuen Songs am 23.05. in der Astra Stube live begutachten. Es war einer der ersten heißen Tage in Hamburg und passend dazu lieferte die Band um den Sänger Moritz Lieberkühn sommerliche Klänge, die nicht nur mich, sondern das gesamte Publikum mit ganzer Wucht aus der Öde des Winters herausholte.

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1000 GRAM hatten elf Songs und eine Zugabe für das Publikum im Gepäck. Die Astra Stube war halb gefüllt, dennoch gab es eine sehr schöne Stimmung. Als Opener wählte die Band „Geek Pop“, einen schnellen Song aus ihrem 2014 erschienen Album „Dances“. Bereits hier konnte man merken, dass 1000 GRAM nicht nur eine sympatische Band sind, sondern wirklich was davon verstehen Musik zu machen. Besonders der Sound des Gitarristen hat mich vom ersten Ton an umgehauen. Weiter ging es mit „Really Need Someone“, einem Song, der einen großen Wiedererkennungswert hat und dessen Songtext mir noch nach dem Konzert im Kopf geblieben ist.

Im weiteren Verlauf des Abends ließen 1000 GRAM immer wieder Songs ihrer neuen EP einfließen. Spätestens bei „Lite Som“ wurde in der Astra Stube getanzt und man konnte ausschließlich in lächelnde Gesichter blicken. Gegen Ende schlug die Band mit dem Song „Talk Sense“ etwas ruhigere Töne an und überzeugte durch Emotionalität. Zum Abschluss wählten sie anschließend „Mc Hale“ sowie „Longer Stay“ und verabschiedeten sich von den glücklichen Menschen in der Astra Stube. Auf Nachfrage spielten sie noch eine Zugabe. Ein wirklich passender und toller Abschluss für das sommerliche Konzert!

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Es war wirklich ein schöner Abend mit 1000 GRAM in der Astra Stube. Vor allem die neuen Songs wie „Lite Som“ und „Longer Stay“ haben mir das Gefühl gegen, zumindest in diesem Moment sorgen- und gedankenfrei sein zu können. Wenn Songs so eine Kraft auf Menschen haben, sie ausschließlich im Hier und Jetzt sein lassen zu können, dann hat die Band eindeutig etwas richtig gemacht! Ich bin in den Abend ohne Erwartungen gestartet und mit großer Freude wieder herausgegangen. Selbst ein Kabelbrand der S-Bahn und ein damit umständlicher Heimweg konnten mich nach diesem Konzert nicht verstimmen!

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