Foto: Pooneh Ghana

Mit Stella Donnelly hat die Indielandschaft genau das gewonnen, was dringend gebraucht wurde. Eine junge Künstlerin, die für sich selbst einsteht und kein Blatt vor den Mund nimmt. Nun hat das Warten auf ihr Debütalbum ein Ende. Auf „Beware Of The Dogs“ verpackt sie harten Tobak in zuckersüßem Gitarrenpop. Und eins wird nach dem ersten Hören unweigerlich klar: An ihr kommt so schnell niemand vorbei!

Das Hören von „Beware Of The Dogs“ fühlt sich an, als würde man eine Dokumentation gucken, die einem die Augen öffnet. Man schauert über das, was man herausgefunden hat und isst gleichzeitig glücklich ein Stück Sahnetorte. Genau dieser Twist, diese Widersprüchlichkeit macht Stella Donnelly aus. Und so liebenswert!

Ihre 13 Stücke sind zum Tanzen, Nachdenken, laut Mitsingen und zum Zweifeln. Und sie machen Spaß! Im Opener „Old Man“ gibt  die junge Künstlerin auf sarkastische Art und Weise ihre Meinung zur #metoo Debatte preis. „Allergies“ ist einer dieser Songs über das Zerbrechen einer Beziehungen. Und in „Watching Telly“ besingt Stella Donnelly das Recht auf Abrteibung und Selbstbestimmung über den eigenen Körper.

Es gibt sie einfach. Menschen, die einem aus der Seele sprechen. Besser gesagt: Stella Donnelly singt mir aus der Seele! Ihre Songs gehen runter wie Balsam für die Seele und sind Futter für neue Gedanken. Danke Stella, für den süßen und gleichzeitig kraftvollen Aufstand! Wir sehen uns kommenden Monat in Hamburg.

Stella Donnelly kommt für drei Konzerte nach Deutschland

  • 11.04.19 Berlin, Badehau
  • 21.04.19 Hamburg, Molotow Bar
  • 15.04.19 Köln, YUCA

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