"Let It Happen" von Tame Impala

Regie: THE OFFSTREAM x Franck Deron, 2015.

Once upon a time in noisivland: ein Video, so scharf wie der Blick eines Katzensäugling bei Mitternacht, machte sich über den Screen eines der Blogger her. Der Blogger war ich und ich ließ es einfach passieren. Der Song wollte es so. Let It Happen von Tame Impala.

Schöne Klänge sollten nie enden und erstmals ist das zumindest über neun Minutenlang tatsächlich der Fall. Das Stück reiht sich ein in eine tanzbare Symbiose aus Elektro- und Rocksounds, einer fantastischen Heirat mit psychedelischen Trauzeugen. So kommt dann auch der Clip vom visual experimentation project THE OFFSTREAM und Künstler Franck Deron daher. Bunt, verträumt, voll vom Leben und dessen verblassenden Erinnerungen. Ein Kunstwerk.

„For me, [the song is about] finding yourself always in this world of chaos and all this stuff going on around you and always shutting it out because you don’t want to be part of it. But at some point, you realise it takes more energy to shut it out than it does to let it happen and be a part of it.“Kevin Parker, NME (2015).

Die Alternative-Band aus dem australischen Perth veröffentlichte ihren dritten Longplayer Currents erst vergangene Woche. Die Sueddeutsche nennt es bereits ganz bescheiden „ein Meisterwerk“. Die Platte überrascht mit einem frischen Sound und löst die hohen Erwartungen in Handumdrehen ein, die nach dem umjubelten Vorgänger Lonerism vor drei Jahren in Stein gemeißelt wurden. Produziert, geschrieben und aufgenommen wurde es von Frontmann Kevin Parker höchstpersönlich – in dessen Heimstudio natürlich.

Currents ist am 17. Juli via Interscope Records erschienen. Ein Making-Of des Albums ist unter dem Profil der Band auf Apple Music hinterlegt, welches Apple- und iTunes User derzeit drei Monate testen können.

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