Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

Bereits Anfang April spielten die schwedischen Punkrocker von The Baboon Show bereits in Hamburg. Das hielt sie aber nicht davon ab, Ende Juni gleich nochmal in der Hansestadt zu spielen. Dieses Mal war es eine kleine Club-Show im Hafenklang, die nur wenige Wochen zuvor angekündigt und praktisch direkt ausverkauft war. Die hiesige Fan-Gemeinde zieht bedingungslos mit und das sollte auch (einmal mehr= zum alles umgreifenden Motto des Abends werden.

Zunächst eröffneten Zero Zero den Abend. Sie kommen ebenfalls aus Schweden und spielen schnörkellosen Punkrock mit unverwechselbarer schwedischer Note. Sie passen perfekt in diesen Abend und heizen die Leute im Hafenklang prächtig ein. Frontmann Kalle Roxner zieht es direkt in die Crowd und überhaupt ist es ein Heidenspaß, die Truppe beim Spielen und Abgehen zu sehen.

Nun ging die Party aber wirklich los. The Baboon Show beginnen ihr Set und urplötzlich wird es schwitzig, heiß und schwül im Konzertraum. Pogo, Moshing – in der Menge geht an diesem Abend eine ganze Menge. Mit der geballten Faust wird jeder Song mitgebrüllt, Sängerin Cecilia Boström wird um die Ecke zur Theke getragen.

Die Menschen ziehen mit, reichen der Band ihre Hand und die nehmen dankend an. Es ist ein hin und her, das zu immer größeren Höhen führt. Die Decke kann irgendwann auch nicht mehr anders, als unentwegt zu tropfen und den Menschen ihren Schweiß wieder zurückzugeben. Das tut am Ende auch die Band: Mit einer Zugabe geben sich die Leute nämlich nicht zufrieden. Sie wollen mehr und The Baboon Show gaben ihnen spontan mehr.

Am Ende sind sich alle einig, dass dies ein legendärer Konzertabend war. Eine Band, die mittlerweile auch die etwas größeren Clubs zum Beben bringt, in einem solch kleinen Club zu sehen, garantiert beinahe schon ein Konzerterlebnis, das man nicht vergessen wird und dieses wird so schnell keiner vergessen!

Fotogalerie: The Baboon Show

Fotogalerie: Zero Zero

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