Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

Coppersky aus Utrecht ist eine dieser Bands, die man sich immer und immer wieder live ansehen kann, ohne, dass es auch nur im Geringsten langweilig wird. Erst zuletzt spielten sie im Molotow, nun waren sie vor kurzem als Support für The BellRays wieder in der Hansestadt – genauer gesagt im Hafenklang.

Coppersky machten also den Anfang und ich fühlte mich gleich wieder zu Hause: Warme, treibende Gitarrensounds, großartige Basslines, treibende Drums dazu die unfassbar gute Blues-Stimme von Sänger Erik. Hier spielt eine dieser Bands, die sich gefunden haben und perfekt zueinander passen.

Anfangs war der Platz vor der Bühne noch sehr spärlich besetzt, was sich nach und nach aber änderte, sodass es voller wurde. Mit der Zeit erspielte sich die Band auch die Gunst der Zuschauer. Während der Umbaupause hörte ich von einigen, wie Coppersky sie positiv überraschte. Daran war wohl auch der letzte Song „Bankrupt / Backchannels“ mit dem langen und druckvollen Outro nicht ganz unschuldig.

The BellRays übernahmen dann die Bühne des Hafenklang und der Jubel der Crowd war immens. Die Gruppe existiert seit mittlerweile fast 30 Jahren, dementsprechend eingeschworen ist auch die Fangemeinde. Frontfrau Lisa Kekaula hat eine immense Bühnenpräsenz und ihre Soul-Stimme passt umwerfend in die Punkrock-Songs der Band.

Das Set bestand ausschließlich aus Live-Krachern, gespickt mit dem ein oder anderen Cover (beispielsweise „Paranoid“ von Black Sabbath). Der Crowd reichte die großartige Performance natürlich nicht, sodass die Band nach der Zugabe nochmal nachgelegt hat. So ging dann ein überaus gelungener Konzertabend zu Ende, der zwei großartige Bands unterschiedlicher Couleur zeigte, die aber wiederum trotzdem toll zusammen passten.

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