The Blue Stones - Black Holes

Foto: Oktober Promotion

Ein Debüt, das vermutlich den Anfang einer großen Karriere mit sich bringt: The Blue Stones werden viele Herzen mit ihren Songs höher schlagen lassen. Die Band aus den Staaten groovt sich mit ihrem rockigen Klang in die Ohren derjenigen, die durch Syntheszier und Popeinflüssen verschämt wurden.

Bei einem Rock-Duo fallen automatisch Vergleiche mit Bands wie The Black Keys oder The White Stripes. Den fetzigen und rotzigen Touch von Royal Blood gepaart mit den Blues-Einflüssen der alten Black Keys Scheiben, so könnte die Musik von The Blue Stones eventuell beschrieben werden.

Der Opener „The Drop“ trifft ins Mark all derjenigen Black Keys Fans, die spätestens nach „Turn Blue“ (vermutlich schon „Brothers“) keine Lust auf den immer poppiger werdenden Sound ihrer ehemaligen Helden haben. Passend dazu singt Tarek Jafar: „I’ve been alone a long time“.

Mit „Black Holes (Solid Ground)“ haben The Blue Stones zudem einen Hit in der Tasche, der auf keiner Party im Molotow mehr fehlen sollte. Angesprochen auf den Hamburger Club, spielten die beiden Musiker zuletzt auf dem Reeperbahn Festival und zeigten dort ebenfalls ihre Livequalität, die den überfüllten Laden zum schwitzen brachte. Dabei sind Songs wie „Lay“ oder „Rolling with the Punches“ jetzt schon ein Gewinn für die Rock-Playlisten die da kommen mögen.

The Blue Stones feiern einen perfekten Einstand mit „Black Holes“ und schließen eine Lücke, die viele schon als zu groß empfunden haben, um diese jemals wieder zu füllen. Trotz vieler Vergleiche alter Bands haben The Blue Stones alleine durch die unverkennbare Stimme von Textschreiber Tarek Jafar ein Alleinstellungsmerkmal. Beim Verfassen der Review befürchte ich schon, dass der Gig im Molotow möglicherweise der letzte in dieser Größe sein könnte.