Fotos: Kaja Abels, noisiv.de

Wir brachten euch letzte Woche die phänomenalen Jungs von The Deadnotes auf Tour. Für uns ist es immer wieder eine Freude sie auf der Bühne dabei beobachten zu können, wie sie sich ihr Herz und ihre Seele aus dem Lieb spielen. So ist man es von ihnen gewohnt und so sollte es natürlich auch dieses Mal wieder sein.

Abseits des gerade frisch eröffneten Reeperbahn Festivals hatten die Jungs es in keinem Fall einfach die Aufmerksamkeit der Musikliebhaber an diesem Tag auf sich zu richten. Eigentlich wirklich schade, denn sie hätten wesentlich mehr Zuschauer verdient gehabt. Aber dennoch konnten sich manche dem Charme des Kiezes entreißen und fanden den Weg in die etwas abgelegene Astra Stube um The Deadnotes und Joe Astray beim Musizieren zuzusehen.

Eingeleitet wurde der Abend durch Joe Astray. Der ehemalige Freiburger und Wahl-Hamburger steht vorzugsweise mit seiner Akustikgitarre alleine auf der Bühne und versucht die Herzen seiner Zuhörer zu gewinnen. Mit Songs über die Alltagsprobleme und die kleinen und großen Hürden des Erwachsenseins beginnt der Abend somit ruhig.

Weiter gehts dann mit dem Headliner des Abends – The Deadnotes! Schon seit einiger Zeit erspielen sich die Freiburger einen immer größer werdenden Namen in der Musikszene. Eigentlich kommt man fast gar nicht mehr an ihnen vorbei. Der eigenwillige Indie-Punk holt einen direkt vor der Bühne ab und wieder erwischt man sich dabei wie plötzlich der Kopf oder die Füße langsam zum Takt der Musik wippen. Und nicht zuletzt ist die Musik der Jungs wahnsinnig emotional und behandelt häufig das Thema Angst. Ihr Debütalbum „I’ll Kiss All Fears Out Of Your Face“ erschien letztes Jahr und hat so langsam wohl bei fast jedem Liebhaber Einzug in das heimische Musikregal gefunden.

Kennengelernt habe ich die Jungs als Vorband für Beach Slang Anfang des Jahres. Schon dort konnten sie mich direkt mit ihrer Energie auf der Bühne überzeugen. Man spürt bei ihnen immer wieder wie groß ihre Liebe zu der Musik ist und wie glücklich sie darüber sind diese live spielen zu dürfen, auch wenn nur 10 Leute im Raum stehen und sie dafür durch ganz Deutschland gefahren sind. Im kleinen intimen Rahmen der Astra Stube kamen diese Gefühle nur besser rüber und erreichten jeden Zuhörer. Spätestens als Sänger Darius sich in das Publikum stellte und von dort aus sang und Gitarre spielte, hatten sie mein Herz um ein weiteres Mal gewonnen!

Trotz der Tatsache, dass doch viele potentielle Besucher auf dem Reeperbahn Festival hängengeblieben sind, war das Konzert ein wirklich schönes und beim nächsten Hamburg-Konzert sind wir sicher wieder mit dabei!

Fotogalerie Joe Astray

Fotogalerie The Deadnotes

[asa]B01LZQ7NRX[/asa]