Fotos: Lisa Ostheimer, noisiv.de

Was für ein rasanter Jahressstart für The Wombats. Mit ihrem neuen Album und einem vollgepackten Tourplan haben sich Dan, Tord und Murph so einiges vorgenommen. Doch von Stress war am Montag, den 16.04. in Hamburg keine Rede. Eher im Gegenteil: The Wombats haben pure Energie versprüht, die sich auf direktem Wege auf das Publikum übertragen hat. Da hat sich ein Montagabend glatt angefühlt wie eine Samstagnacht.

Ohrwurm vorprogrammiert: The Wombats mit Albumkracher „Beautiful People Will Ruin Your Life“

Mit ihrem neuem Album „Beautiful People Will Ruin Your Life” und einem bis in den Juli hin vollgepackten Tourplan, haben The Wombats einen rasanten Jahresstart... Weiterlesen →

The Night Café & The Magic Gang eröffnen den Abend

Den Abend eröffnen durften gleich zwei großartige Bands, die mich auf Anhieb positiv überraschen konnten. The Night Café aus Liverpool haben mit einem mal lässig, mal verspielten Indie Sound überzeugt. Bei ihrem Stück „Mixed Signals“ wurde bereits in den ersten Reihen getanzt. The Magic Gang, die ich bereits als Vorband für Wolf Alice Ende letzen Jahres begutachten konnte, ließen nicht lange auf sich warten und machten mächtig gute Laune. „All This Way“ durfte da natürlich nicht fehlen.

Ausnahmezustand im Docks: The Wombats machen Stimmung

Als The Wombats dann auf die Bühne kamen war das Publikum voll da und konnte sich gar nicht mer einkriegen. Bei „Cheetah Tongue“, dem Opener ihres neuen Albums „Beautiful People Will Ruin Your Life”, bewiesen sich die Hamburger textsicher, denn es wurde direkt zu Beginn laut mitgesungen. Mit „1996“ wurde schnell klar, dass dies ein buter Abend mit einem Mix aus neuen und alten Songs sein würde. Der erste Gänsehautmoment war da. Als „Kill The Director“ folgte, wurde das erste mal so richtig gepogt.

Bei „Techno Fan“ wurde selbst in den hintersten Reihen getanzt und Bassist Tord holte seine coolsten Stage Moves raus. Mein Lieblingsstück „Lemon To A Knife Fight“ war an dem Abend glücklicherweise auch vertreten. The Wombats wären nicht The Wombats, hätten sie nicht einen Ass im Ärmel. Beim letzten Stück „Let’s Dance To Joy Division“ holte sich das Indie Rock Trio Unterstützung von zwei Menschen in Womabts Kostümen, die die Bühne unsicher machten und mit Murph rangelten.

Mit ganzen drei Zugaben ließen The Wombats den Abend rasant ausklingen und natürlich wurde bei „Tokyo (Vampires & Wolves“ noch ein letztes Mal gepogt. Dass sich die drei Bandmitglieder auf vielen Ebenen, musikalisch und persönlich, näher sind, hat man während des gesamten Konzertes gemerkt. Ich war bereits auf einigen Konzerten dieser Band, aber keines war so energiegeladen wie das. Großes Kino!