Tom-James

Das Besondere ist nicht wie Tom James Gitarre spielt, sondern wie er Gitarre spielt. Seine Spieltechnik ist deutlich erkennbar von Andy McKee inspiriert und auch sonst ähnelt sein Gitarren-Sound denen von Ben Howard oder Ed Sheeran. Allesamt große Namen neben denen dieser Tom James erstmal klein aussieht, aber ich erinnere mich noch gut wie ich damals auf Kneipenmitschnitte von Ben Howard gestoßen bin und wenige Monate später seine Songs im Radio gespielt wurden.

Anfang Oktober erschien seine EP „Blood To Gold“, die neben dem selbstbetitelten Song vier weitere Stücke enthält. Der Release klingt für sich sehr stimmig und bleibt erfreulicherweise so gitarrenlastig wie der Titeltrack. Klar, auf einer EP kann man keine Konzeptarbeit wie an einem Album erwarten, und doch findet sich mit dem Song „Layers“ eine tolle Abrundung für die Scheibe. Sollte man bei Gefallen im Auge behalten, ich bin jedenfalls gespannt, was die Zukunft von Tom James anbelangt.

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