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Das Jahr 2016 konnte mir musikalisch einiges bieten: So erlebte ich im Grunde keine nennenswerte Enttäuschung von Lieblingsbands, die neue Alben rausbrachte. Stattdessen kamen viele Newcomer mit ihren ersten Scheiben auf den Markt und versüßten mir die Freizeit. Deshalb ist es für mich nicht einfach, eine selbstverständliche Top-Alben-Liste für dieses Jahr aufzustellen. Ich habe versucht, die Alben rauszusuchen, welche ich ohne skippen durchhören kann, die positive Gefühle bei mir auslösen und Erinnerung an schöne Ereignisse wiedergeben. Das Ergebnis sieht nun wie folgt aus:

#05: Roosevelt – Roosevelt

Roosevelt - Roosevelt
Da war es nun endlich: Roosevelt brachte sein Debütalbum auf den Markt, nachdem Fans so lange nach der erfolgreichen „Elliot“-EP auf eine LP warten mussten. Der Künstlername ist gleichzeitig namensgebend und besticht durch das sommerlichee Flair, das zum Tanzen einlädt, was ich leibhaftig beim Roosevelt-Konzert im Uebel und Gefährlich erleben durfte. Ein super Einstand von Marius Lauber alias Roosevelt, das sowohl zum Feiern als auch zum Entspannen bestens geeignet ist.

→ Anspieltipps: Colours, Fever, Night Moves

Roosevelt – Roosevelt (Album-Review)

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie genau ich auf diesen Künstler gekommen bin. Allerdings hat mich seine grandiose EP „Elliot“ aus dem Jahr... Weiterlesen →

#04: Blaudzun – Jupiter Pt. 1

Blaudzun - Jupiter
Ich hatte weder Blaudzun und erst Recht nicht sein neues Werk „Jupiter Pt. 1“ auf dem Schirm gehabt. Über den Namen des niederländischen Singer-Songwriters bin ich zwar gestolpert, jedoch schenkte ich ihm bisher keine Beachtung. Dass dies falsch war, zeigte mir sein brillanter Auftritt auf dem Reeperbahn Festival im Grünspan. Dort bestand die Setlist zum größten Teil aus Liedern des neuen Albums, dass den Anfang einer ganzen Trilogie bilden soll. Fasziniert von der Live-Performance hörte ich mich intensiver in sein neues Werk hinein und stellte fest, dass die neun Songs immer wieder in meiner Playlist auftauchen. Ich bin gespannt auf den zweiten Part!

→ Anspieltipps: Here’s To Now, Jupiter, Out of Mind (Hand it Over)

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#03: Okta Logue – Diamonds And Despair

Okta Logue - Diamonds And Despair
Okta Logue haben mit „Diamonds and Despair“ ihren persönlichen Durchbruch zu mir geschafft. Das Album besticht durch seine atemberaubende Atmosphäre, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. So sind traumhafte Soli genauso auf dem dritten Album des Quartetts vertreten, wie wunderschöne Melodien. Dazu kommt der Gesang von Sänger Benno, der dem ganzen seinen Stempel aufdrückt. Ein absolut geiles Ding!

→ Anspieltipps: Diamonds And Despair, Helpless, Heros Of The Night, Stars Collapse

Okta Logue – Diamonds and Despair (Album-Review)

Aktuell sind Okta Logue die Band der Stunde, wenn es um psychedelischen Rock aus Deutschland geht. Nach dem starken Debüt „Ballads of Burden“ und seinem... Weiterlesen →

#02: The Head And The Heart – Signs of Light

The Head And The Heart - Signs of Light
The Head And The Heart haben sich spätestens in diesem Jahr zu einem meiner Lieblings-Acts entwickelt. Ihr drittes Werk „Signs of Light“ hört sich auf jeden Fall radiotauglicher an, als die beiden Vorgänger, was der Qualität meiner Meinung nicht schadet. So finden sich zahlreiche Ohrwürmer auf „Signs of Light“ ebenso wieder wie ruhigere Momente, welche einfach zu der Band aus Seattle dazugehören. Auch live sind die Songs eine Wucht, wie ich auf dem Reeperbahn Festival feststellen konnte und bald in Hamburg sicherlich nochmals bestätigt bekomme.

→ Anspieltipps: All We Ever Knew, I Don’t Mind, Library Magic, Your Mother’s Eyes

The Head and The Heart – Signs of Light (Album-Review)

Wir schreiben das Jahr 2011: Ein paar Tage vor meinem Abiball gehe ich zu einer meiner absoluten Lieblingsbands aufs Konzert im Hamburger Docks. Die Rede ist... Weiterlesen →

#01: Drangsal – Harieschaim

Drangsal - Harieschaim
Den Platz für mein Album des Jahres geht in diesem Jahr an einen Newcomer: Drangsal hat mit „Harieschaim“ ein vielversprechendes Debüt veröffentlicht, das Hoffnung auf mehr macht. Der Sound ist sehr eng an die Musik der 80er angelegt. Der Gesang erinnert oftmals an Robert Smith von The Cure, der Sound hingegen teilweise an The Smiths, die Mastermind Max Gruber seit seiner Jugend zu seinen Idolen zählt. Das Werk überzeugt durch einen ausgezeichneten Klang: Einprägende Melodien, die von tiefen Bassklängen begleitet werden, zu denen Max Grubers leidenschaftliche Vocals schlicht perfekt passen.

→ Anspieltipps: Allan Align, Do The Dominance, Love Me Or Leave Me Alone, Will Ich Nur Dich

Drangsal - Harieschaim

Drangsal – Harieschaim (Album-Review)

Max Gruber aka. Drangsal lässt sich recht treffend beschreiben: „Love Me or Leave Me Alone“ – Liebe mich und das, was ich mache oder verzieh... Weiterlesen →

Bis Jahresende jeden Montag und Mittwoch eine neue Album-Bestenliste von uns! Alle Beiträge unserer diesjährigen, neunteiligen Artikelserie könnt ihr zusammengefasst hier finden:

Alle Top-Alben 2016 der noisiv.de-Autoren →

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