Lieblingsplatten von Lisa Ostheimer

03: Ducking Punches – Alamort

Ursprünglich war Ducking Punches als akustisches Solo Projekt von Sänger und Gitarrist Dan Allen geplant. Daraus gewachsen ist eine vierköpfige Band irgendwo zwischen Punk, Rock und Folk. Mit ihrem Album namens „Alamort“, was einen altertümlichen Ausdruck für „halb tot vor Erschöpfung“ betitelt, kommen große Gefühle ans Licht. Das Album handelt von Selbstzweifel, Tod von geliebten Menschen, Süchten und Liebe. Harter Tobak, doch immer mit einem gewissen Hoffnungsschimmer. So viel geballte Selbstoffenbarung, wie Dan Allen mit seinen Songtexten liefert, habe ich lang nicht mehr in keiner Veröffentlichung finden können.

Selbstzweifel, Liebe und Hoffnung: Ducking Punches mit emotionalem Album „Alamort“

Lieblingsplatten von Lisa OstheimerUrsprünglich war Ducking Punches als akustisches Solo Projekt von Sänger und Gitarrist Dan Allen geplant. Daraus gewachsen ist eine vierköpfige Band irgendwo... Weiterlesen →

02: Fatherson – Sum Of All Your Parts

Das Album „Sum Of All Your Parts“ ist ein Wendepunkt für Fatherson. Die neuen Stücke der Schotten klingen lauter, rockiger und selbstbewusster als alles, was wir von ihnen kennen. Wo die Songtexte rückblickend oft mit Metaphern bestückt waren, werden die Geschichten nun spezifischer und die Inhalte greifbarer. Bei jedem Song ist spürbar, dass sich Ross Leighton, Marc Strain und Greg Walkinshaw weiterentwickelt haben und in den letzten Jahren zu einer unschlagbaren Einheit entwickelt haben. Meist können neue Alben von Lieblingsbands enttäuschen, denn die Erwartungen sind hoch. Doch nicht in diesem Fall!

Selbstbewusster denn je: Fatherson mit überragendem Album „Sum Of All Your Parts“!

Lieblingsplatten von Lisa OstheimerEs gibt sie. Diese positive Spannung in der Luft, wenn eine deiner Lieblingsbands ein neues Album ankündigt. Und schon steht die große... Weiterlesen →

01: Ex:Re – Ex:Re

Mit ihrem überraschenden Soloprojekt sorgt Elena Tonra, besser bekannt als Sängerin, Gitarristin und Songwriterin der Band Daughter, 2018 für große Überraschung. Unter dem Pseudonym Ex:Re, abgeleitet von „regarding ex“, gibt die talentierte Künstlerin in 10 Songs triefe Einblicke in ihre Gefühlswelt nach dem Ende einer Beziehung. Der mal bedrückende, mal angreiferische, mal träumerische Sound des Albums verfließt stets ohne Umwege mit ihren intimen Songtexten. Mit dem letzten Stück „My Heart“ macht sie sich so verletzlich, wie nie zuvor und so beschenkt mich Ex:Re nicht nur mit einer ordentlichen Portion Gänsehaut, sondern auch mit meinem liebsten Song des Jahres 2018.

Songwriterin Elena Tonra begibt sich als Ex:Re auf Solopfade und wächst über Daughter hinaus

Lieblingsplatten von Lisa OstheimerMit ihrem überraschenden Soloprojekt sorgt Elena Tonra, besser bekannt als Sängerin, Gitarristin und Songwriterin der Band Daughter, für große Überraschung. Unter dem... Weiterlesen →