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In diesem Jahr gab es wieder einige Konzerte, welche sich in mein Gedächtnis gebrannt haben. Dazu gehören vor allem Performances des diesjährigen Reeperbahn Festivals, welche sich sogar drei Mal in meine persönliche Top-5-Liste der besten Konzerte 2016 geschlichen haben. Vertreten sind unterschiedliche Genres, internationale sowie nationale Künstler und Newcomer, wie auch alte Hasen. Viel Spaß!

#05: Drangsal @ Reeperbahn Festival, Hamburg

Foto: Babak Kidney, noisiv.de

Einer der großen Hoffnungsträger der deutschen Alternative-Landschaft dürfte Drangsal sein. Mit seinem Debüt „Harieschaim“ legte er die Messlatte extrem hoch an. Trotz anfänglicher Sound-Probleme (für die die Band nichts konnte), wurden die Erwartungen an die Live-Performance eindeutig übertroffen. Neben den Blog-Kollegen Songs, wie „Ich Will Nur Dich“ mitzugröhlen, war eindeutig eines der Highlights beim Reeperbahn Festival. Zum Glück wird die Band im März erneuert in Hamburg spielen, diesmal im Knust!

Reeperbahn Festival 2016: 400 Künstler in 4 Tagen – über den Versuch einer Bestandsaufnahme

Im elften Jahr seiner Existenz war es für mich dann soweit: Zum ersten Mal war ich Teilnehmer des inzwischen legendären Reeperbahn Festivals. Bereits am ersten... Weiterlesen →

#04: Silversun Pickups @ Knust, Hamburg

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Die Silversun Pickups dürfen in meiner Liste der besten Konzerte auf keinen Fall fehlen! Im Februar spielte das Quartett ein grandioses Konzert im Knust, einer meiner liebsten Locations. Dabei ging die Crowd zu den Riffs von Frontmann Brian Aubert ab, der mit seinem Charme das Publikum auf seine Seite zog. Songs, wie „Panic Switch“, „Lazy Eye“ und „Nightlight“ sind live einfach klasse und bringen wirklich auch den letzten Zuschauer zum Abgehen!

Silversun Pickups rocken Hamburg im Knust! (Konzertbericht)

Allmählich kommt der Frühling und somit schmelzen die letzten Anzeichen des Winters. Die Silversun Pickups bewiesen gestern im Knust, dass Festival-Gefühle wie im Sommer auch... Weiterlesen →

#03: Placebo @ Barclaycard Arena, Hamburg

Ich hatte nicht damit gerechnet, das mein drittes Konzert von Placebo gleichzeitig auch das beste werden würde. In diesem Jahr ging die Band um Brian Molko und Stefan Olsdal auf große Jubiläumstour und spielte eine Anzahl von alten Hits auf diesen Konzerten, bei denen Fans nicht mehr davon geträumt haben, dass diese nochmals live gespielt werden. Passend zu Halloween geschmückt, spielten Placebo Songs aus den langen Jahren ihres Schaffens und sorgten für ein grandioses Best-of-Konzert in Hamburg mit Klassikern, wie „Pure Morning“ oder „Without You I’m Nothing“.

Placebo feiern ihr 20-jähriges Schaffen in Hamburg!

Die besten Konzerte bleiben einem ewig im Kopf. So bleiben kleinste Details in Erinnerung, die ansonsten Tage später schon längst vergessen werden. Das gestrige Jubiläumskonzert... Weiterlesen →

#02: Okta Logue @ Reeperbahn Festival, Hamburg

Foto: Rulia Räuberhände (VernügenvonWelt)

Foto: Rulia Räuberhände (VernügenvonWelt)

Erst mit ihrem dritten Album „Diamond And Despair“ habe ich den Zugang zu Okta Logue endlich gefunden. Das neue Album der vier Musiker ist ein enorm atmosphärisches Werk, bei dem die Gefahr besteht, dass man in eine andere Sphäre abrutscht. So ist es mir jedenfalls ergangen, als ich die Band am Donnerstagabend des Reeperbahn Festivals im wunderschönen Grünspan gesehen habe. Der Psychedelic-Rock der Darmstädter brachte mich für die Dauer dieses Konzertes in eine andere Welt. Alleine die Soli von Gitarrist Philip Meloi waren ihr Eintrittsgeld Wert!

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#01: The Head And The Heart @ Reeperbahn Festival, Hamburg

Foto: James Minchin

Hach, dass war traumhaft und deshalb geht die eindeutige Nummer eins in diesem Jahr an The Head And The Heart. Die Band aus Seattle war laut Ansage durch Sänger Jonathan Russell mit der Akustik während des Auftritts gar nicht zufrieden und meinte während des Gigs, dass sie auch in einem Badezimmer hätten performen können. In der ersten Reihe merkte ich von all dem nichts und feierte mich durch die bunte Setlist. Egal ob Songs vom neuen Album „Signs of Light“, wie „All We Ever Knew“ und „I Don’t Mind“ oder die Klassiker „Down in the Valley“ sowie „Rivers and Roads“; an diesem Abend passte einfach alles! Deshalb freut es mich umso mehr, dass die Gruppe am 18. Januar wieder zurück nach Hamburg kommt, dieses Mal im Uebel und Gefährlich.

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Bis Jahresende jeden Dienstag und Donnerstag eine neue Konzerte-Bestenliste von uns! Alle Beiträge unserer diesjährigen, achtteiligen Artikelserie könnt ihr zusammengefasst hier finden:

Alle Top-Konzerte 2016 der noisiv.de-Autoren →