Fotos: Lisa Ostheimer, noisiv.de

Mit ihrem Debütalbum „Take A Rest“ bescherrten sie mir den perfekten Soundtrack für den Sommer. Nun sind sie auf großer Deutschlandtour und da durfte ein Konzert im Hamburger Club Uebel und Gefährlich selbstverständlich nicht fehlen. Ich spreche von dem australischen Geheimtipp TORA. Mit ihrer Mischung aus Indie und Elektro verzaubern sie einen im Handumdrehen. Doch hat dies auch live gut geklappt?

TORA mit ihrem Debütalbum „Take A Rest“: Der perfekte Soundtrack für den Sommer!

Jung, dynamisch und talentiert. Das sind wohl die richtigen Begriffe um die fünf Australier zu beschreiben, die mir mit ihrem Debütalbum den perfekten Soundtrack für... Weiterlesen →

Crooked Colours: durchdringende Beats und sphärischer Gesang

Der Abend startete etwas holprig. Mit über einer halben Stunde Verspätung öffnete das Uebel und Gefährlich seine Tore. Die Menschenmenge war zu Beginn des Support Acts Crooked Colours noch überschaubar. Mit einem Mix aus bekannten Elektro-Beats und sphärischem Gesang, der leider live nicht allzu gut verständlich war, wärmten die Australier die Stimmung auf und bewegten die Mege zum Tanzen. Höhepunkt des Sets war ihr Song „Flow“, welcher mir selbst nach dem Konzert nicht aus dem Kopf gehen wollte.

TORA: frischer und energiegeladener Mix aus Indie und Elektro

Nach einer kurzen Umbaupause, die gerade einmal für einen Abstecher an die Bar reichte, betraten TORA voller Elan die Bühne. Ganz klar im Vordergrund: die Stimme des Sängers Jo Loewenthal. Spätestens mit „Amsterdam“ hatten die vier Musiker das Publikum auf ihrer Seite. Durch ihre Vielzahl an Sounds und verschachtelten Rhythmen, war das Set interessant und vielseitig gestaltet. Tanzbar wurde es mit Stücken wie „Another Case“ oder „Emyprean“, aber auch ruhigere Momente bauten TORA gekonnt mit ein.

Besonders freute ich mich über mein Lieblingsstück „Too Much“. Unsicher darüber, ob es an der Aufregung der jungen Band oder ihrem doch sehr individuellen, liebevoll verspielten Sound lag, konnte mich das Konzert leider nicht vollends begeistern. Das Publikum hingegen hatte sichtlich Spaß mit TORA. Und das ist ja die Hauptsache!