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Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

Im April veröffentlichten Trümmer ihr zweites Album „Interzone“, mit dem sie zuletzt auf Tour waren. Den Abschluss der Reise bildete natürlich ein Konzert in der Hamburger Heimat – genauer gesagt im Uebel & Gefährlich! Als Support waren die Indie-Punker von Lafote, die ebenfalls in der Hansestadt beheimatet sind.

Lafote: Von denen wird man noch hören!

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Mit eben jener Band ging es dann am Donnerstagabend los. Lafote – das sind Hauke, Jakob und Stefan, der übrigens auch bei Findus am Bass stand. Die Musik geht ordentlich nach vorne, bietet durch den Indie-Einfluss aber auch coole Rhythmen, zu denen es sich gut bewegen lässt. Irgendwie klingen diese Songs bedrohlich, stürmisch und drängend. Sie treiben einen nach vorne, da kann man nicht ruhig bleiben.

Bisher gibt es von der Band lediglich drei Tracks via SoundCloud zu hören, die dafür allesamt zu gefallen wissen. Das hat auch das Publikum erkannt. Mehrmals wurde ich (wahrscheinlich wegen der Kamera in meiner Hand) gefragt, wie die Band denn heißen würde und dass das ja richtig gute Musik sei. Da wird also definitiv noch eine ganze Menge kommen – merkt euch den Namen!

Trümmer: In der Heimat, in ihrer Interzone

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Den Namen „Trümmer“ wiederum muss man sich nicht mehr vormerken, denn die haben sich über die letzten Jahre einen gewissen Namen erarbeitet – nicht umsonst war das Uebel & Gefährlich sehr gut gefüllt, wofür sich Sänger Paul Pötsch auch rasch artig bedankte. Überhaupt war die Band in bester Laune angetreten, was ja auch wenig verwundert, wenn man in der Heimat vor voller Kulisse spielt.

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Den Anfang machten sie passenderweise gleich mit „Interzone“, dem Titelsong des zweiten und aktuellen Albums. Darauf folgten „Revolte“ und „Straßen voller Schmutz“. Der Anfang war gelungen, die Crowd voll dabei. Insgesamt spielten sie sich durch 15 Songs – darunter „Nitroglyzerin“, „Nostalgie“, „Der Saboteur“ mit seinem saucoolen Intro und „Europa Mega Monster Rave“, bei dem Pötsch mal eben durch die Crowd spazierte und mich unvorbereitet beim Durchschauen meiner Fotos erwischte – ich dummer Fotograf.

Nach dem regulären Set wurde selbstverständlich auch auf die Zugabe nicht verzichtet: Vier Songs wurden hier noch angehangen, von denen „1000. Kippe“ den endgültigen Abschluss des Abends darstellte. Das Konzert war vorbei, die Crowd klatschte lange Beifall, das Konzert war geglückt. Trümmer sind nach endgültig zu Hause angekommen – in ihrer eigenen Interzone.

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