Odeville

Foto: Screenshot YouTube / O D E V I L L E

Eine Rockband aus Hamburg holt zum Faustschlag aus: Odeville avancieren mit ihrer aktuellen Platte „Phoenix“ zu einem Geheimtipp in der deutschen Indie-Szene. Im aktuellen Clip zur Single „Feuertaufe“ steigt nun aber erstmal Schauspielerin Jessica Rusch (4 gegen Z, Die Pfefferkörner) in den Ring – gegen einen überraschenden Gegner.

In der Urbanität liegt das Herz der fünfköpfigen Band begraben: dass auf „Phoenix“ der Atem der Großstadt zu hören ist, liegt nicht nur am Feingefühl von Odeville selbst. Die inzwischen vierte Platte, zeigt die Norddeutschen erstmals an der Seite von Erfolgsproduzent Arne Neurand, welcher bereits für die Donots, Guano Apes, Revolverheld und Subway to Sally an den Reglern drehen durfte. Des weiteren war das gleichnamige „Kollektiv Phoenix“ zusätzlich mit 30 Künstlern der Foto- und Filmbranche aus Hamburg und Berlin an der Ausarbeitung der visuellen Elemente beteiligt.

„Feuertaufe“ wurde dabei von niemand geringerem als Nicolas Gacek in Szene gesetzt – jenem Regisseur, der in Zusammenarbeit mit Moritz Jonas und Dennis Schischke bereits mehrere unserer NOISIV SESSIONS verantwortet. Für uns produzierte das Team bereits die Akustiksessions der US-Folk-Rock-Band East Cameron Folkcore, des schwedischen Singer-Songwriters Andreas Moe und des niederländischen Folk-Rockers Tim Vantol. Oh, und diese wunderschöne Aufnahme von „Tomorrow“, eines Solostücks von Boysetsfire-Frontmann Nathan Gray, geht natürlich auch auf ihr Konto.

Die Deutschlandtour der Jungs wurde zwar leider bereits im April abgeschlossen, Odeville wissen euch aber trotzdem noch mit etwas Leuchtreklamenpoesie und kühler, norddeutscher Lebensfreude durch den Sommer zu bringen. Zugegeben: hier und da sind die Einflüsse anderer deutscher Künstler noch deutlich herauszuhören. Es ist jedoch besonders schön anzusehen, wie wunderbar die Bündelung der kreativen Energien aus Hamburg und Berlin im Kontext der Platte funktionieren. Wer sich ein weiteres Bild von den Visuals und einen größeren Eindruck vom Projekt machen möchte, kann das auf der Website der Band tun. Es lohnt sich.

„Phoenix“ ist am 15. Januar 2016 via Rent a Record Company (H’ART) erschienen.

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