Valentina Mér in der Fabrik, Hamburg | Foto: Charles Engelken, noisiv.de

Die junge und talentierte Singer-Songwriterin Valentina Mér ist bereits seit ihrer erstem Musikvideo zu „Giant“ nicht aus meiner Musiksammlung wegzudenken. Ganz nach dem Motto von ihrer Geburtsstadt Offenburg in die große, weite Welt hinaus, möchte sie die Menschen mit ihren ganz persönlichen, sphärischen Songs berühren. Größer als die Barclaycard, die sie an diesem Abend als Support für Philipp Poisel bespielte, geht es wohl kaum. Im Gepäck hatte Vaentina Mér eine geballte Ladung Mut und selbstverständlich Songs aus ihrem Debütalbum „You“, welches am 28. April erscheinen wird.

Es ist früher Abend an einem verregneten Mittwoch. Nach und nach füllt sich die beeindruckend große Barclaycard Arena Hamburg mit musikbegeisterten Menschen. Der Raum verdunkelt sich, Valentina Mér kommt einer Handvoll Bandmitgliedern auf die Bühne. Als Opener wählt die junge Künstlerin ihren bekanntesten Song „Giant“. „Lift me up on your shoulder. From where I can see the whole world“ heißt es in dem Stück. Das Eis ist gebrochen, das Publikum empfängt die Musiker herzlich mit Applaus. Es folgen neue, bisher unveröffentlichte Songs.

Mit „Dreamer“, den ich bereits von einem vorherigen Konzert kannte, breitete sich eine melancholische, verträumte Stimmung in der Arena aus. Mit einer selbstbewussten Ausstrahlung auf der Bühne präsentierte die Newcomerin anschließend den etwas griffigeren, schnelleren Song „Invisible Blood“, welcher direkt ins Ohr ging. Auch ihre Band kam nun mehr zum Vorschein und es wurde vereinzelnd im Publikum getanzt. „Only to Get it“ war als Closer ohne Frage einer der poplastigsten Stücke ihres Sets. Eine gute Wahl, um in den Köpfen der Philipp Poisel Fans hängen zu bleiben. Abschließend lässt sich sagen: Hut ab Valentina Mér, vielen Dank für den Einblick in dein Debütalbum, auf welches wir nun noch mehr hinfiebern!

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