Valentina Mer: Live in der Fabrik, Hamburg

Fotos: Charles Engelken, noisiv.de

An einem verregneten Donnerstag in der Fabrik die Künstlerin live zu sehen, von der man tagelang einen Ohrwurm hat, ist wohl nicht die schlechteste Ausgangssituation. Dementsprechend freudig und mit hohen Erwartungen ging ich in den Abend des 17. November, doch eins vorweg: Enttäuscht wurde ich definitiv nicht. Die Sängerin, von der ich spreche, heißt Valentina Mér und kommt aus Offenburg. Ihr Name ist den meisten Leuten sicherlich noch nicht geläufig; jedoch hoffe ich, das sich ändern wird, denn mit ihren verträumten und gefühlvollen Songs, sollte man genauer hinhören!

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In der Fabrik angekommen habe ich mich direkt wohlgefühlt. Zum ersten Mal in diesem Club war ich direkt positiv überrascht und es wurde relativ schnell voll. Als Valentina Mér samt Gitarrist auf die Bühne kam, wurde sie herzlich vom durchmischten Publikum empfangen, was die junge Musikerin sichtlich freute. Da Valentina Mér zu diesem Zeitpunkt bisher nur eine EP namens „Giant“ veröffentlicht hatte, war die Wahrscheinlichkeit hoch, bereits einige Songs ihres kleinen Sets zu kennen. Als zweiten Song spielte sie so beispielsweise meinen absoluten Lieblingssong, den Titeltrack ihrer EP.

Der Song „Giant“ hat etwas an sich, wobei ich direkt das Bedürfnis habe mitzusingen. Das macht einen guten Song aus! Mit gefühlvollem Songtext und ihrer sehr guten Live-Stimme war dies bereits mein persönliches Highlight der Newcomerin. Doch auch mit Songs wie „Reminds Me Of You“ und „Only To Get It“ durften in ihrem Set natürlich nicht fehlen.

Ihre neue Single „Paperheart“, welche einen Tag später, am 18.11. erschien, präsentierte sie uns stolz. Der Song macht Lust auf mehr, doch lange müssen wir nicht mehr warten, denn Valentina Mérs Debütalbum erscheint im März 2017. Das Warten ist es mit großer Sicherheit wert!

Bernhoft: Live in der Fabrik, Hamburg

Nach einer kurzen Umbaupause war dann der Haupt-Act an der Reihe, der von dem Publikum mit großem Beifall begrüßt wurde. Bernhoft & The Fashion Bruises aus Norwegen haben direkt beim ersten Song mit großem Selbstbewusstsein bewiesen, dass hier Profimusiker am Werk sind, die ihre Songs mit einem vollkommenen Sound ein gewisses Etwas geben. Das Set der Band kam sehr gut bei den Menschen in der Fabrik an und ich denke dass dieser Abend, so wie ich die Freude in den Gesichtern des Publikums deute, jeden Cent Wert war!

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