Desiigner - Panda

Foto: Screenshot TIDAL / Desiigner

Am plötzlichen Erfolg des jungen Rappers aus Atlanta stimmt so einiges nicht: noch vor wenigen Monaten verwahrloste der heutige Nummer-1-Hit „Panda“ unbeachtet in den weiten des Internets. „Meek Mill—Ace Hood Type Beat“ nannte sich das Instrumental, auf den der damals 18-jährige einen Flow drauflegte, der in jeder Pore an Future erinnern sollte. Ein Plagiat ohne Plagiat zu sein, auf einem 200 Dollar YouTube-Beat. Und dann kam Kanye West.

Für „The Life of Pablo“ lud Ye sich Desiigner nach Los Angeles, lies sich einen „Panda“-Remix andrehen und absegnen, welcher es als „Father Stretch My Hands Pt. 2“ auf das langersehnte Album des kontroversen Künstlers aus Chicago schaffen sollte. Getroffen haben sich beide nur wenige Wochen vor der Premiere von „Pablo“, verändert hat sich für den jungen Rapper seither ziemlich alles.

Erstmals darf sich „Panda“ nun auch optisch ansehnlich im Internet verewigen, zeigten YouTube-Schnipsel von Live-Performances bislang einen doch eher „über ambitionierten“ Desiigner. Ob es der plötzliche Erfolg und die hohe Nachfrage waren, die den 19-jährigen zu wilden Tanzgestiken und Brechanfällen haben hinreissen lassen? We don’t know. Im offiziellen Clip finden sich immerhin noch die wilden Gestiken wider. Hat Trademark potential.

Ein Hoch auf TIDAL: die exklusive Veröffentlichung des Clips ist auch ohne Abonnement in Deutschland frei verfügbar. Wann das erste Album des neuen GOOD MUSIC-Signings erscheinen wird, ist vorerst jedoch noch unklar (er arbeitet dran).

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