Vergangenen Samstag wurde das kleine Dörfchen Garlstorf zum Anlaufpunkt für alle Drei Meter Feldweg-Anhänger. Die fünf Herren haben den Ort, der sich nicht zu googlen lohnt, nicht ohne Grund gewählt. Die Releaseparty ihres neuen Albums „Hypermaxx 4000“ musste gefeiert werden, und wo feiert es sich am schönsten? Natürlich in der Heimat.

Auch ich habe dank Datenschmutz, die den Abend gemeinsam mit Das Empire Steak Building eröffnet haben, in die Provinz westlich von Hamburg gefunden. Bereits am frühen Nachmittag wurde ich liebevoll in Winsen am Bahnhof von der gesamten Datenschmutz-Gang abgeholt und hatte so die Chance noch ein wenig beim Aufbau und beim Soundcheck zu zugucken.

Die Türen gingen bereits um 19 Uhr auf. Nachdem die Stagetime der Bands jeweils um 30 Minuten nach hinten verlegt wurde, konnte es um 20 Uhr endlich losgehen.

Warm-up mit Das Empire Steak Building

Das Empire Steak Building

Das Empire Steak Building aus Lüneburg machten den Anfang. Der Punkrock der Herren, die wahrscheinlich nicht nur den Altersdurchschnitt der Bands an diesem Abend in die Höhe getrieben haben, hat die Gäste perfekt auf den bevorstehenden Abend vorbereitet. Die ersten schüchternen Tänzer verirren sich vor die Bühne und die Stimmung steigt. Wen wundert es, wenn man sich für einen Auftritt so herausgeputzt hat?

Datenschmutz punkten auf ganzer Linie

Datenschmutz

Weiter im Programm ging es mit den Datenschmutz Jungs. Die vier kommen aus Grevenbroich und kredenzen feinsten Punkrock. Auf der Bühne ging es ab wie im Affengehege. Da wurde fast der arme Chris von Henri von der Bühne gepogt. Die Energie der Jungs kommt auch beim Publikum an, ich denke sie dürften ein paar neue Fans dazugewonnen haben. Am 26.08. erscheint ihre neue 7 Track EP „Alles unter Kontrolle“. Behaltet die Witzbolde unbedingt auf dem Visier, ich glaube da kommt noch so einiges auf uns zu!

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei euch allen für die nette Aufnahme bedanken. Nicht jeder hätte eine verrückte Fremde aus Hamburg bei sich im Ferienhaus mit aufgenommen. Ganz viel Liebe an euch alle!

Drei Meter Feldweg – Explosionsgefahr in der Dorfhalle

Drei Meter Feldweg

Endlich ist es soweit – die Hauptpersonen des Abends betreten die Bühne! Direkt beim ersten Drei Meter Feldweg Song, „Nimm dir Zeit“, bricht hinter mir das Chaos aus und ich versuche mich an den Bühnenrand zu retten, da mir von hinten hunderte Menschen in die Hacken springen wollten. Aber was soll man bei einem vernünftigen Punkrock-Konzert auch erwarten. Da gehst du halt nicht ohne blaue Flecken nach Hause.

Sänger Bennet ist ein wenig angeschlagen, aber davon merkt man ihm während des Auftritts, der wirklich sehr lang war, nichts an! Alle haben irren Spaß auf der Bühne, da kann man seine Gesundheit auch einfach mal kurz vergessen. Eigentlich sollte man meinen, der Fokus des Abends hätte auf dem neuen Album „Hypermaxx 4000” liegen sollen, aber es wurden auch viele alte Hits zum besten gegeben. Das Publikum hat sich jedenfalls darüber gefreut, der Moshpit tobt und immer wieder muss jemanden auf die Beine geholfen werden.

Man merkt, dass „Hypermaxx 4000“ auf ganzer Linie überzeugt hat. Das Publikum ist fleißig am mitsingen, tanzen und feiern. Da haben sich Drei Meter Feldweg wirklich selbst übertroffen, kein Wunder, dass die Dorfhalle in Garlstorf ausverkauft war.

#phipsistdoof

Kurz vor Schluss wird noch ein eigens für den Abend kreierter Hashtag präsentiert. Und wie man unschwer erkennen kann, war Maskottchen Rafrain Feldweg auch dabei.

Ein spektakuläres Konzert endet mit „An unserer Bar“ – genau da, wo es später dann noch weiterging!

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