ZUN

Bildquelle: Facebook

Erfreuliche Nachrichten für Anhänger der Stoner-/Desert-Rock-Szene: Mit ZUN hat sich eine Art Desert-Supergroup zusammengefunden, die am 25. März ihr Debütalbum „Burial Sunrise” veröffentlichen wird. Die Gruppe besteht aus John Garcia (Kyuss), Sera Timms (Ides of Gemini) und Gary Arce (Yawning Man) und stellt sich somit aus Musikern zusammen, die die Desert-Rock-Szene und somit den Ursprung des Stoner-Rock entscheidend geprägt haben.

Nicht minder beeindruckend ist für Szene-Liebhaber auch die Liste der Kollaborateure, mit denen die Band am Album gearbeitet hat. Aufgelistet werden aktuell Mario Lalli (Fatso Jetson, ehemals Yawning Man), Bill Stinson (ebenfalls Yawning Man), Harper Hug (Thunder Underground) und sogar Robby Krieger von The Doors.

Innerhalb des Bandgefüges übernemen sowohl Garcia, als auch Timms Vocal-Parts. Zwei erste Songs wurden darüber hinaus bereits veröffentlicht: „Nothing Farther” zeigt Garcia in der Gesangsrolle, während Timms beim Song „Into the Wasteland” singt. Zu beiden Songs wurden Musikvideos veröffentlicht, die von Christina Bishop zusammengestellt wurden.

Sowohl „Nothing Farther”, als auch „Into the Wasteland” machen deutlich, mit welchem Sound man beim kommenden Album „Burial Sunrise” rechnen kann. Die Desert-Einflüsse sind bei diesen Midtempo-Songs an jeder Ecke zu hören, dazu gesellen sich wunderbare und atmosphärische Ambient-Klänge und das psychedelische Gitarrenspiel von Arce ist mehr als deutlich erkennbar. Darüber hinaus machen beide Sänger einen herausragenden Eindruck. Sowohl Garcias weiche und runde Stimme, als auch Timms Gesang, der beinahe hypnotisierend wirkt, wissen zu überzeugen.

Ich für meinen Teil freue mich immens auf „Burial Sunrise”, welches definitiv einen neuen Höhepunkt im Rahmen der Desert-Szene der kalifornischen Wüste setzen dürfte. Sofern euch das hier gezeigte übrigens zusagt, sei euch auch Yawning Man wärmstens ans Herz gelegt. Ihr 2005er-Album „Rock Formations” behandelte ich hier erst vor kurzem im Rahmen unserer NOISIV CLASSICS.

ZUN – Nothing Farther

ZUN – Into the Wasteland

Quelle The Obelisk via Facebook

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